Fans des Crossover kennen Henning Wehland von den H-Blockx und Songs wie „Risin‘ High“ und „Move“.  Fans von Soul, Balladen und Pop werden Henning Wehland eher von den Söhnen Mannheims kennen. Und die Jüngeren werden Henning von „The Voice Kids“ kennen. Praktisch, wenn man musikalisch so flexibel ist, ein buntes Publikum anzusprechen.

Mit seinem aktuellen Album „Der Letzte an der Bar“ stand er nun am Montagabend auf der Bühne des Capitols in Mannheim. Bei einem Blick durch das Publikum erkannte man auch die bunte Vielfalt an Menschen, die sich auf den Weg gemacht hatte, Henning Wehland live zu sehen.

Mit ein paar wenigen Minuten Verspätung betrat Henning Wehland mit seiner Band die Bühne und machte genau da weiter, wo die Vorband „Randale und Liebe“ vorher aufgehört hatte. Diese animierte das Publikum schon dazu, ihre Stimmbänder zu ölen und fleißig mitzusingen. Songs von Wehland, wie „Der Affe und ich“, brachten auf jeden Fall gute Laune in die Bude.

An Stimmung fehlte es definitiv nicht, dafür aber ein wenig an Licht. Zum Leidwesen des Publikums (und leider auch der Fotografen) wurde Wehland so gut wie gar nicht frontal ausgeleuchtet. Die meiste Zeit gab es düstere „Bar“ Stimmung und Hintergrundbeleuchtung. Ob das so gewollt war?

Fotostrecke: Henning Wehland – der Letzte an der Bar

Fotos © by Ani Wenskus