War er früher ein Geheimtipp innerhalb der progressiven Fangemeinde, so hat sich Steven Wilson in den letzten Jahren langsam, aber sicher eine großen Anhängerschar erarbeitet. Mit zwei Stücken seines aktuellen Albums “To The Bone“ und der Unterstützung der israelischen Sängerin Ninet Tayeb war er im vergangenen August sogar im ZDF-Morgenmagazin vertreten.

Am gestrigen Abend war die Alte Oper Frankfurt daher auch fast bis auf den letzten Sitz gefüllt, als sich der Engländer mit seiner Band dort nach zwei Jahren Pause wieder blicken ließ – und die Erwartungen des Publikums an den Prog-Megastar sollten erfüllt werden: Knapp drei Stunden lang unterhielten Wilson und seine vier Mitmusiker die begeisterten Zuschauer mit einer Mischung aus Songs seiner aktuellen Soloalbum und Klassikern aus seiner Zeit bei Porcupine Tree – und wurden zurecht am Ende mit stehenden Ovationen aus dem Großen Saal verabschiedet.

Fotos & Text © by Torsten Reitz / CGRN