Im neuen Jahr bestritten die Mannheimer bereits Partien auswärts gegen München und Köln, die zu keinem Sieg führten und die Adler damit weiter in Verruf gerieten.

Am heutigen Sonntagnachmittag begrüßten die Blau-Weiß-Roten die Tabellenspitze in gut gefüllter Halle. Das Team unter Bill Stewart lief auffällig verändert in die Halle ein, sammelte sich direkt an der blauen Linie und Dennis Endras, der heute nach langer Zeit wieder zwischen den Pfosten stand, sammelte sich allein im Torraum. Das Hoch kam zur Mitte des ersten Spielabschnitts, als Wolf, Larkin und Desjardins jeweils im Alleingang an Jenikes Tür und Tor klopften. Zum Abschluss kam dann Jungspund Phil Hungerecker, der in der 10. Spielminute zum Schlagschuss vom Bullykreis ausholte. Das Momentum lag dabei ganz klar auf Seiten der Mannheimer Adler, die den Spielstand bis zur ersten Pause hielten – Zwischenstand 1:0.

Im Mittelabschnitt knüpften die Mannheimer Adler an ihre Leistung der ersten 20 Minuten an. In der 38. Spielminute ergab sich im 5 gegen 3 ein weiterer Treffer für Verteidiger Mathieu Carle, der von der blauen Linie abzog. Im 4 gegen 4 kurz vor Ende, verloren die Gastgeber kurz den Fokus und Nürnberg netzte seinen ersten Treffer bei Dennis Endras ein. Mit dem Bauerntrick vor dem Slot legte David Steckel die Scheibe auf die Kelle von Nichlas Torp – Zwischenstand 2:1.

Im Schlussdrittel kam Nürnberg von den anfänglichen „Problemen“ weg und legte gewohnt gute Leistung aufs Eis. In der 48. Minute folgte der Ausgleichstreffer der Tabellenspitze durch Petr Pohl. Kurz darauf ergab sich nochmals die Chance aus Sicht der Adler im 4 gegen 3 in Führung zu gehen, dass die Ice Tigers gekonnt zu verhindern wussten. Bis zur Schlusssirene fielen keine weiteren Tore – Zwischenstand 2:2.

In der Overtime fuhr Larkin Jenike über den Haufen und kassierte dafür eine 2-Minuten-Strafe.  Im Weiteren folgte das Penalty Schießen, welches die Adler für dich entschieden.

Mannheim Nürnberg

#27 x # 79 x

#16 x #91 x

#42 Treffer #17 x

Text J. Bamberger / Bilder D. Glaser // CGRN

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