Am heutigen Abend trafen nach wenig spielfreien Tagen die Adler Mannheim auf die Düsseldorfer EG vor 7.767 Zuschauern.

Nach einer langwierigen Krankheitsphase des Kaders der Adler Mannheim, fand zumindest ein Spieler zurück in die Mannschaft. Brent Raedeke war bereits in den ersten Minuten der Mann des Abends, der von seinen Kollegen auf der Bank direkt in der 8. Spielminute gefeiert wurde. Anlass gab dazu der erste Treffer der Partie, der auf Zuspiel von Matthias Plachta und Marcel Goc frei vor dem Tor entstand.
Sehr defensiv und wenig laufbegeistert zeigten sich die Gäste aus Düsseldorf und boten nicht nur in Spielminute 8 sondern auch in der 9. Minute Angriffsfläche zum Treffen. Devin Setoguchi lupfte die Scheibe links am Kopf von Daniel Bakala vorbei und netzte ein. Den dritten Treffer in den ersten 20 Minuten erzielte Marcus Kink in der 13. Spielminute, der den Querpass nutzte, die Scheibe über den Schoner hob und Bakala erneut hinter sich greifen musste – Zwischenstand 3:0.

Im Mittelabschnitt folgte direkt zu Beginn ein erneuter Treffer unter die Latte von Jungspund Phil Hungerecker, der zum Torhüterwechsel bei Düsseldorf führte.

In der 24. Minute tunnelte dann Thomas Larkin Mathias Niederberger und legte diesem direkt das erste Ei nach kürzester Spieldauer. Nicht lange dauerte es, bis             Darryl Boyce die Scheibe ins rechte obere Eck platzierte und den Gedanken auf einen Shotout auf Eis legte. Kurz darauf folgte Jeremy Welsh, der Dennis Endras erneut die Scheibe hinter die Linie mogelte und die Torjagd somit offiziell eröffnete – Zwischenstand 5:2.

Das Schlussdrittel hat noch nicht richtig begonnen, setzte Jeremy Welsh erneut die Scheibe in Bewegung und erweiterte auf drei Tor auf Seiten der DEG. Düsseldorf wirkte wesentlich frischer und erwachte aus der anfänglichen Trance. Bei aller Begeisterung der Gäste ging eine Scheibe an die Maske von Dennis Endras, der mehrfach zu verstehen gab, das Spiel zu unterbrechen, das ganze drei weitere Schüsse übersehen wurde. Zu allem Trotz zog er sich die Maske ab und warf sie weg, um auf sich aufmerksam zu machen. 2 Minuten vor Schluss gelang John Henrion beim Stochern vor dem Tor die Hartgummischeibe zwischen den Beinen von Mannheims Goalie durchzumogeln. In den letzten beiden Spielminuten ging es noch einmal heiß her, es blieb aber beim Sieg für Mannheim – Endstand 5:4.

Text J. Bamberger / Bilder D. Glaser // CGRN

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