Am Sonntag noch eine Auswärtsniederlage in München kassiert, heute bereits wieder in CHL gegen Esbjerg Energy in heimischer Halle vor 6.794 Zuschauern.

Doch heute schlugen sich die Mannheimer sicherer, stabiler und besser, als in der Partie vergangenen Sonntag in München. In der 7. Spielminute eröffnete Luke Adam die Partie auf Zuspiel von Thomas Larkin und Aaron Johnson und legte dem dänischen Torhüter Nicolaj Henriksen ein Ei im Powerplay. 5 Minuten später legte Kapitän Marcus Kink mit einem weiteren Treffer nach und schaufelte die Scheibe ins kurze Eck – Zwischenstand 2:0.

Im Mitteldrittel wurde das Spiel etwas schneller und intensiver, war jedoch geprägt von vielen unsauberen Pässen. Bedauerlicherweise konnten die zahlreichen Chancen der Gastgeber nicht in Treffer verwandelt werden, weshalb der Vorsprung nicht wuchs. Esbjerg hingegen wachte langsam aber sicher auf und wanderte in Richtung Angriffsdrittel mit mehr Chancen und einem Abschluss in der 37. Spielminute. Taylor Fleming mogelte die Scheibe hinter die Linie von Chet Pickard, der am heutigen Abend für einen sauberen Kasten verantwortlich war und zudem eine hervorragende Leistung aufs Eis brachte. Für das Schlussdrittel galt es, den noch bestehenden Vorsprung auszubauen – Zwischenstand 2:1.

Im Schlussdrittel brachten die Blau-Weiß-Roten buchstäblich zum Schmelzen. Den Anfang machte Chad Kolarik, der frei im Slot die Scheibe auf bzw. in den Kasten brachte. Einen kurzen Moment später saßen Garrett Festerling und Nici Goc ihre jeweils zweiminütige Zeitstrafe ab. Trotz doppelter Unterzahl gelang es Aaron Johnson auf Zuspiel von Marcel Goc den Fehler der Dänen auszunutzen und die Scheibe locker hinter die Scheibe schob. Ein herausragender Treffer, der den Mannheimern den Vorsprung ausbaute und mächtig Selbstvertrauen verschaffte. Der Sack war mit einem Faustkampf eineinhalb Minuten vor Schluss zu und der Gruppensieg somit in der Tasche – Endstand 4:1.

Text J. Bamberger / Bilder D. Glaser // CGRN

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