Aus Eishockeysicht war es selbstverständlich ein viel zu langer Sommer. Doch gestern wurde endlich die bevorstehende Eiszeit offiziell wieder eingeleitet. Mit der Boys are Back in Town Party gab es nicht nur die Mannschaft zu sehen, sondern auch die Trikots wurden erstmals in diesem Rahmen vorgestellt. „Völlig detailverliebt“ beschrieb Adler Geschäftsführer Matthias Binder den Designer der drei neuen Trikots, die im Vergleich zum Vorjahr doch einige Neuerungen mit sich brachten. Auch MVV-Vorstand Ralf Klöpfer bedankte sich in diesem Rahmen für die harmonische Partnerschaft und beschrieb diese als unzertrennlich, da die Adler Mannheim und die MVV zusammenhören würden, wie die Farben zum Verein.

Das Heimtrikot, klassisch in Blau, hat einen Farbverlauf und hat in der Rückennummer nun einen Adler eingearbeitet. Wichtig dabei ist die geänderte Schriftart sowie der Name, der nicht mehr mittig auf dem Rücken platziert ist, sondern weiter unten steht. Auch der Adlerkopf auf dem Bauch hat einen dezenten Farbverlauf erhalten und ist mit aggressiven Streifen untermalt. Das neue MVV-Logo, das an eine Sinuskurve angelehnt ist, findet sich in weiß auf der Brust wieder. Der rechte Ärmel ist ebenfalls geziert mit „80 Seasons“, da die Adler Mannheim in diesem Jahr ihre 80. Saison spielen.

Das weiße Trikot (Auswärtstrikot) entspricht dem Aufbau des Heimtrikots, abgesehen vom farbigen MVV-Logo.
Ganz aus der Reihe tanzt das rote Trikot, das einen anderen Stoff hat und eine Schnürung am Kragen. Zu Vergleichen ist das rote Trikot mit den Merchandise Artikeln aus dem Adler-Shop, die das Design insbesondere auf dem neuen Mousepad realisieren.

Mit Webradiosprecher Antti Soramies und Stadionsprecherlegende Udo Scholz wurde das BABIT Event eingeleitet. Lockere Sprüche, viele private Geschichten aus dem Sommer, wie die Hochzeit von Sinan Akdag, die veränderten Lebensumstände von Aaron Johnson durch den Babyzuwachs, oder die Urlaubsreise von Dennis Endras und dessen Frau.
Alles in allem war die Stimmung sehr ausgelassen und die Freude über die Trikots, T-Shirts und sowie die Mannschaft sehr groß. Udo Scholz hat außerdem vor kurzem sein Buch veröffentlicht, das man gestern Abend nach der Mannschaftsvorstellung kaufen und sich natürlich signieren lassen konnte.
Der Fanandrang war im Vergleich zum vergangenen Jahr weniger, was vielleicht dem Ausscheiden im Viertelfinale und den angehobenen Dauerkartenpreisen geschuldet war.

Der Abend endete mit einer lang andauernden Autogrammstunde für die gesamte Mannschaft und der Band Wieslocher Band Cracked Fire, die ein breites Spektrum Covermusik zum Besten gab.

Text J.Bamberger / Bilder D.Glaser // CGRN

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