Erstmals in der Geschichte der regionalen olympischen Teams wurde am Dienstagabend im Rahmen  des DEL-Spiels Adler Mannheim gegen EHC Red Bull München ein kleines Team nach Pyeongchang verabschiedet. Neben dem einzigen Funktionsträgers aus Rhein-Neckar, OSP-Präsident Hanns-Michael Hölz, der als Teildelegationsleiter und als Präsident des Deutschen Snowboard Verbandes seine Verpflichtungen wahrnehmen konnten immerhin sechs Eishockey-Nationalspielern, die für die Adler Mannheim spielen, entlassen und mit einem kleinen Präsent bedacht werden. Thomas Beck, Beirat im Team Pyeongchang / Tokio am Olympiastützpunkt gratulierte gemeinsam mit Sponsor  Jürgen Däuber, Henkel AG (Standort HD) zur erfolgreichen Qualifikation. „Wir hätten gerne noch mehr Weltklasse-Athleten gratuliert, aber leider haben die beiden Einzelstarterinnen Nathalie Weinzierl (Eiskunstlauf) und Laura Grasemann (Ski-Freestyle) die Qualifikation denkbar unglücklich verpasst und können nur von zu Hause aus zuschauen,“ erklärt Thomas Beck das Team, das nur eine Sportart bedient und ergänzt jedoch sofort: „dafür sind sechs Nationalspieler eines einzigen DEL-Teams eine beachtliche Anzahl und spricht für die gute Arbeit, die in Mannheim auf dem Eis geleistet wird.“ Die XXIII. Olympischen Winterspiele in Korea beginnen nächste Woche Freitag, 8. Februar 2018 und werden mit acht Stunden Zeitverschiebung auf Eurosport sowie teilweise in ARD und ZDF übertragen. Das olympische Eishockey-Turnier beginnt am 14. Februar. Deutschland hat mit Schweden, Finnland und Norwegen eine sehr starke Vorgruppe bekommen und wird von Anfang an voll konzentriert auf das Eis in Gangneung und Kwandong gehen müssen.

Auf dem Bild v.l.  Chad Kolasik (US-Nationalspieler), Sinan Akdag, Matthias Plachta, Matthias Binder(Geschäftsführer Adler Mannheim), Dennis Endras, Anja Siegert, Thomas Beck (beide Team Pyeonchang), Jürgen Däuber, Henkel AG, Hanns-Michael Hölz (OSP-Präsident), Marcus Kink, Marcel Goc und David Wolf.

Quellenangabe „AS-Sportfoto / Sörli Binder“.