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Begeisterte FreiZeitSchul-Kinder pflanzen ersten von 23 BUGA-Bäumen

  • Die Bundesgartenschau in ganz Mannheim: Baum Nummer 1 steht in Neckarau
  • BUGA-Chef Schnellbach: „Wollen Lust auf die Bundesgartenschau 2023 machen“
  • Für die FreiZeitSchule kommt der Baum pünktlich zur Kindergarten-Einweihung Ende März

     

Die BUGA23 in Neckarau! Dort auf dem Gelände der FreiZeitSchule steht jetzt der erste von 23 Bäumen, für die sich zum Jahresbeginn gemeinnützige Vereine, Gruppen, Kindergärten und Schulen bewerben konnten. Mannheims BUGA-Chef Michael Schnellbach: „Wir wollen damit bereits heute Lust auf die
Bundesgartenschau 2023 machen.“ Die Kinder der FreiZeitSchule jedenfalls sind begeistert.

Gemeinsam mit Vereinsgeschäftsführerin Martina Haaf und Michael Schnellbach haben sie den Baum – einen Zucker-Ahorn – in ihrem Garten gepflanzt. „Das ist das beste Geschenk zur Einweihung unseres neuen Kindergartens Ende März“, freut sich Martina Haaf. In den kommenden Tagen werden die weiteren Bäume – beispielsweise Amberbäume, Freeman’s Ahorn-Bäume oder Schnurbäume – bei den Gewinnern gepflanzt.

Ein paar ordentliche Schippen Erde um die Baumwurzel, dann ist der neue Zucker-Ahorn der FreiZeitSchule in der Erde. Ein kleines Holzgerüst hält ihn stabil, bis er groß und stark ist. „In vier Jahren wird Mannheim einen Sommer lang Gastgeber für Menschen aus ganz Deutschland sein“, erläutert BUGA-Chef Michael Schnellbach. „Wir wollen in Mannheim schon heute Lust auf die Bundesgartenschau machen, die ja nicht nur auf dem über 130 Fußballfelder großen Spinelli- Gelände in Mannheims Nordosten stattfindet, sondern überall in der Stadt für mehr Lebensqualität durch mehr Grün sorgen wird.“

Die Zahl 23 wird sich wie ein Leitmotiv bis zur Bundesgartenschau im Jahr 2023 ziehen. „23 Bäume für gemeinnützige Einrichtungen sind nur der Auftakt“, verspricht BUGA-Chef Schnellbach. Die 23 Bäume für ein grüneres Mannheim werden beispielsweise beim Kinderhaus in Käfertal gepflanzt, beim Ortsverband der Deutschen Leukämie-Forschungs-Hilfe im Herzogenried, im Garten der Schönau-Grundschule oder auch beim Zentralinstitut für seelische Gesundheit in der Innenstadt, wenn deren neues Gebäude fertiggestellt ist. „Mein Dank geht besonders an den Fachbereich

Grünflächen und Umwelt für die tolle Unterstützung bei dieser Aktion“, so Schnellbach. Ansonsten wird die Zahl 23 auch in Zukunft immer wieder im Zusammenhang mit Aktionen rund um die Bundesgartenschau auftauchen. „Lassen Sie sich überraschen!“

„Bis 2023 entstehen auf dem Bundesgartenschau-Gelände Grünflächen für Freizeit, Sport und Spiel, dazu zahlreiche Möglichkeiten sich mitten in der Stadt zu erholen“, erläutert Michael Schnellbach. „Die 23 Bäume zur BUGA23 sind ein erstes Zeichen, dass die Bundesgartenschau für alle Mannheimer ein Plus an Lebensqualität bringen wird – durch mehr Grün in der Stadt, mehr Möglichkeiten durchzuatmen.“

Der erste von 23 Bäumen steht jetzt im Garten der FreiZeitSchule am Neckarauer Waldweg. Gemeinsam mit Vereinsgeschäftsführerin Martina Haaf und Mannheims BUGA-Chef Michael Schnellbach haben die Kinder den Baum in die Erde gesetzt – und werden ihn ab jetzt tagtäglich wachsen sehen. Die Kinder der FreiZeitSchule verbringen viel Zeit draußen. Drei bis vier Stunden sind die beiden Kindergarten-Gruppen im Freien.

Die Hortkinder rennen raus, sobald die Hausaufgaben gemacht sind. „Unser Gelände wird intensiv genutzt“, schildert Martina Haaf. Eine ganz besondere „Nutzung“ verspricht sie sich vom BUGA- Baum: „Wenn der Zucker-Ahorn groß ist, wollen wir daraus Sirup gewinnen. Darauf sind wir alle schon sehr gespannt!“

Träger der FreiZeitSchule ist der Verein für Sozial- und Kulturpädagogik. 1975 wurde die FreiZeitSchule als offene Bildungsstätte gegründet, in der Kinder waldorfpädagogische Angebote in Anspruch nehmen konnten. Die Arbeit in der Kindertagesstätte begann 1992 mit dem Aufbau der Hortbetreuung. Die Veränderungen in der Gesellschaft bewirkten, dass die Kinderbetreuungsarbeit einen immer größeren Bedarf erfuhr, so dass 2015 die sechste Hortgruppe eröffnet wurde. 2013 begann die Arbeit mit Kindergartenkindern.

Die Bundesgartenschau 2023 in Mannheim

Die Bundesgartenschau in Mannheim findet 180 Tage lang von April bis Oktober 2023 auf dem ehemaligen Spinelli- Militärgelände in Mannheims Nordosten statt. Geplant ist ein Programm mit etwa 5.000 Veranstaltungen. Für die BUGA23 wird mit 2,1 Millionen Besuchern gerechnet. Eine Seilbahn schließt den Luisenpark an, der zentraler Veranstaltungsort der Mannheimer Bundesgartenschau im Jahr 1975 war. Die BUGA23 ist sowohl Gartenbau-Ausstellung als auch städtebauliches Projekt mit Raum für neue Ideen und Teil des Grünzugs Nordost, der 220 Hektar Grünflächen bis in die Mannheimer Innenstadt miteinander verbindet. Mehr als 60 Hektar bislang versiegelte Fläche auf dem ehemaligen Kasernengelände „Spinelli-Barracks“ werden entsiegelt und zur Bundesgartenschau 2023 neu gestaltet.

Es entsteht ein neues Naherholungsgebiet, das vom Käfertaler Wald über die Vogelstang-Seen, das Bundesgartenschau-Gelände „Spinelli“ und die Feudenheimer Au bis zum Luisenpark reicht. Es schafft einen klimatologisch wichtigen Frischluftkorridor zum Neckar, der das Stadtklima positiv verändern wird. Darüber hinaus werden mit einem modernen Radwegenetz gleich mehrere Stadtteile an die Innenstadt angebunden sowie vorhandene Biotopflächen behutsam integriert. Gleichzeitig wird das Gelände der Bundesgartenschau mit rund 60 Hektar eines der größten Artenschutzgebiete in der Metropolregion Rhein-Neckar. Es bietet einen Schutzraum beispielsweise für Mauereidechsen sowie verschiedene Vogel- und Wildbienenarten. Zentrales Gebäude wird die sogenannte „U-Halle“, die von der US Army für die Lagerung von Material verwendet wurde. Durch ihre Größe von 22.000 Quadratmetern bietet sie sich für Blumen-Ausstellungen, Kulturveranstaltungen, Gastronomie sowie Freizeit- und Sport-Veranstaltungen an.

Veranstalter der BUGA23 ist die Bundesgartenschau Mannheim 2023 gGmbH, ein Joint Venture der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft und der Stadt Mannheim. Geschäftsführer ist Michael Schnellbach.

Mehr Infos im Internet unter www.buga2023.de.

Fotos: Thomas Tröster für BUGA23

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