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a-ha spielen ihr Debutalbum Hunting High And Low in neuem Gewand

Aus Altem mach Neues – a-ha in der SAP Arena Mannheim

Das Konzept der aktuellen Tour von a-ha bestand darin ihr Album von 1985 „Hunting High And Low“ komplett zu spielen und es neu und modern zu arrangieren. Leider passte dieses Konzept nicht immer, so wurden an vielen Stellen moderne Elemente wie metallische Gitarren eingefügt was das Gefühl der Lieder teilweise total zerstörte. So konnte man Sänger Morten Harket nicht immer verstehen da der Gesang im Effekt Dschungel von Zeit zu Zeit völlig unterging. Es war eine mutige Entscheidung einen Song wie „Take On Me“ als Opener zu nutzen, einen Vorteil hatte diese Aktion da so von der ersten Minute die Stimmung zu 100 % da war. Diese lies nur leider mit der vorangehenden Zeit und dem teils mangelhaftem Sound wieder nach. Auch das zweite Set konnte den Abend nicht wirklich retten. Es war bei Weitem nicht alles schlecht, die Songs wurden trotz einiger Ausfälle musikalisch gut dargeboten, durch die neuen Arrangements verloren sie aber ihre eigentliche Tiefe was letztendlich das Gefühl der 80er Jahre nicht wieder hervorrufen konnte. In der Zugabe schafften a-ha es dennoch das Gefühl und den Tiefgang einer vergangen Epoche wieder zu wecken. Zu „The Living Daylights“ feierte das Publikum noch ein letztes Mal bevor der Vorhang fiel und das Konzert nun zu Ende war.

Take On Me / Train of Thought / Hunting High and Low / The Blue Sky / Living a Boy’s Adventure Tale / The Sun Always Shines on T.V. / And You Tell Me / Love Is Reason / I Dream Myself Alive / Here I Stand and Face the Rain // Analogue (All I Want) / Foot of the Mountain / The Swing of Things / Crying in the Rain / Sycamore Leaves / Digital River / I’ve Been Losing You / Stay on These Roads // Scoundrel Days / The Living Daylights

Fotos & Text Jan Heesch

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