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Blink 182 zurück in Deutschland

In den letzten Jahren hat sich bei Blink 182 einiges getan. Zum einen hat sich das Logo verändert und zum anderen hat Frontman Tom DeLonge die Band 2015 verlassen. Für Ihn kam Matt Skiba.

International bekannt, vor allem auch in Deutschland, wurden Blink mit „All the small things“ 1999. Und natürlich dem, für damalige Zeiten, noch skandalösen Video zum Song „What’s my age again?“.

2005 wurde das Projekt Blink 182 für unbestimmte Zeit auf Eis gelegt, bis Anfang 2009 bekannt gegeben wurde, dass Blink wieder auf Tour gehen werden. So spielten sie 2010 in Hamburg, 2014 auf diversen Festivals in Europa und schließlich machten sie gestern Abend in Frankfurt am Main Station.

Zuvor standen „Lower Than Atlantis“ und „A Day To Remember“ auf der Bühne. Bei letzteren musste man doch ein wenig Angst haben, dass sie dem Hauptact den Rang ablaufen. Und wenn man ehrlich ist, hat dazu nicht viel gefehlt.

Was aber nicht an Blink 182 lag. Sondern an der teilweise furchtbaren Akustik. Die Halle tobte sich bereits bei „A Day To Remember“ beim Pogo und Stagediving aus, dass man auch mit der Security ein wenig Mitleid bekam.

Denn die hatte alle Hände voll zu tun, die Stagediver wieder sicher aus dem Bühnengraben zu bringen.

Wer weder beim Stagediving noch Pogo dabei war, konnte sich mit Wasserbällen im XXL Format bei Laune halten. A Day To Remember brauchten sich definitiv nicht zu verstecken und wussten, wie man das Publikum auf seine Seite zieht.

Kurz nach 22 Uhr kamen nach langem Warten endlich Mark, Travis und Matt auf die Bühne. Als Blink-Fan weiß man, dass die Songs teilweise keine drei Minuten dauern. Was zur Folge hat, dass so ein Konzert mit den Punk-Rockern schneller vorbei ist, als einem lieb ist. Nach gut 70 Minuten war der Spaß nämlich schon wieder vorbei.

Das Publikum war zwar stets bester Stimmung, feierte aber natürlich die Klassiker wie „Rock Show“, „What’s My Age Again“ und „All The Small Things“ am meisten.

Leider litt zwischendurch die Akustik. Einige Songs klangen, als würde man sich ein Handyvideo von vor 10 Jahren anschauen. Wobei hier natürlich die Band nichts dafür kann, wenn die Arbeit im Hintergrund nicht 100% sauber läuft. Blink gelang es aber trotzdem, den Fans einen unvergesslichen Abend zu bereiten. Ein wenig Feuershow hier, ein Adrenalin geladener Mark, der ständig von A nach B auf der Bühne hin und her rannte da. Bunter Konfettiregen rundete die Show ab.

Text by Ani Wenskus & Fotos © by Jan Heesch

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