Gestern Abend hatte Frankfurt in der Jahrhunderthalle eine Einladung ins „Boogie Wonderland“? Diese Einladung war  schon ausgesprochen, als Earth, Wind & Fire ihren Termin in Frankfurt bestätigten. Die amerikanische Band brachte ihr nicht enden wollendes Repertoire an tanzbaren Hits auf die Bühne, denn ihr Motto ist nach wie vor: „Let’s Groove Tonight“.

Earth, Wind & Fire-Konzerte sind große Parties. Nicht nur live on stage wurde getanzt, auch das Publikum war meist vom ersten Moment an dabei. Wie könnte man auch bei solch mitreißenden Liedern die Füße still halten: „September“, „Shinig Star“, „Got To Get You Into My Life“ oder „Fantasy“ – allesamt Klassiker der Disco-Funk-Ära.

Tanztaugliche Grooves, angetrieben von einem großen Arsenal an Percussio-Instrumenten und den fetzigen Bläser-Arrangements der Phenix Horns, sind seit Anfang der 70er das Markenzeichen von Earth, Wind & Fire. Weltweiten Erfolg erreichte die Band mit dieser Mischung mit den beiden Alben „All’N’All“  und „I Am“. In den 80er Jahren machten sie mit opulent afrikanisch kostümierten Live-Shows von sich Reden. Solche Kostüme sind mittlerweile Vergangenheit. Aber mit Verdine White (Bass, Percussion, Gesang), Ralph Johnson (Gesang, Schlagzeug, Percussion) und dem stilprägenden Falsett-Sänger Philip Bailey sind drei Urväter der Formation dabei.

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Fotos & Text © by Jan Heesch www.rock-genuine.com für Cityguide Rhein Neckar