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G3 liefern ein Gitarrenfeuerwerk in der Stadthalle Offenbach ab

Seit Mitte der 1990er Jahre geht Joe Satriani mit seinem Projekt G3 immer wieder unermüdlich auf Tournee. Die beiden Mitstreiter dieser aus drei Gitarristen bestehenden Konzertreihe haben – bis auf Satriani – im Laufe der Zeit kontinuierlich gewechselt. Das Konzept ist aber jeweils gleich geblieben.

In diesem Jahr kompletten John Petrucci von Dream Theater und der frühere Scorpions-Saitenmann Uli Jon Roth das Lineup. Bei ihrem mehr als dreieinhalbstündigen Auftritt in der Offenbacher Stadthalle weiß das Triumvirat in dieser Konstellation auch vollends zu überzeugen.

Lediglich die Kulisse kann da nicht so ganz mithalten. Im Saal ist verhältnismäßig wenig los – und auch wenn die Zuschauer gebannt den Klängen der drei Gitarrenvirtuosen und ihrer durchaus illustren Mitstreiter wie Mike Mangini, Mike Keneally, Dave LaRue und Michael Ehré lauschen, will zunächst nicht so recht Stimmung aufkommen.

Als am Ende jedoch Satriani, Petrucci und Roth für eine ausgedehnte Jam-Session gemeinsam auf der Bühne stehen, ändert sich dies schlagartig. Songs wie Deep Purples “Highway Star“, Led Zeppelins “Immigrant Song“ und der von Bob Dylan geschriebene Jimi Hendrix-Klassiker “All Along The Watchtower” ziehen schließlich noch immer – besonders, wenn sie in derart spielfreudigen Fassungen dargeboten werden.

Fotos & Text © by Torsten Reitz

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