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Steven Wilson in der Alte Oper Frankfurt

Steven Wilson ist kein Neuling auf der Bühne. Seit 30 Jahren macht er Musik in zahlreichen und musikalisch unterschiedlichen Projekten: Porcupine Tree, Blackfield, No-Man, Storm Corrosion, Bass Communion und einige mehr. Zurzeit jedoch befinden sich diese Projekte vollständig auf Eis, weil Steven Wilson seine gesamte Kraft und Begeisterung ausschließlich in sein Solo-Projekt investiert.

Sein erstes Solo Release wurde bereits 2008 veröffentlicht und seitdem erschienen weitere drei Nachfolger. In den nächsten Tagen, genaugenommen am 22 Januar, wird das mini Album „4 ½“ – etwas Kleineres zwischen dem vierten und kommenden fünften Album – erscheinen.

Nach dieser langen Geschichte und vielen erfolgreichen Projekten ist der heutige Erfolg von Steven Wilson kein Wunder.

Nahezu die gesamte aktuelle Tour „Hand.Cannot.Erase“ (das gleichnamige Album wurde im Februar 2015 veröffentlicht) ist ausverkauft. Bei ihr wird Steven Wilson von einer live Band mit den Musikern Nick Beggs, Adam Holzman, Dave Kilminster und Craig Blundell begleitet.

Uns erwartete ein Abend voll toller Musik, wunderschönen Videos und einer bezaubernden Atmosphäre.

Der Auftritt fand in der Alten Oper statt und gliederte sich in zwei Teile mit einer kleinen Pause dazwischen. Im ersten Teile wurden dem Publikum alle Lieder aus dem Album „Hand.Cannot.Erase“ geboten. Der zweite Teil war eine gute Mischung aus Liedern des kommenden „4 ½“ Mini Albums sowie von Hits älterer Alben – auch einige Lieder von Porcupine Tree gehörten zum Repertoire.

So haben wir Steven Wilson gesehen: barfuß, in T-Shirt mit ABBA-Logo, einfach, ehrlich und offen. Nach dem ersten Song hat er Publikum gefragt, ob jemand schon früher in dieser Halle war. Er sagte, für ihn sei es eine Herausforderung eine solche Location zu rocken zu bringen, aber er würde sich Mühe geben. Und das hat er unbedingt geschafft, nie früher hat die „Alte Oper“ so gerockt.

Zu „Routine“ ist Ninet Tayeb auf die Bühne gekommen. Ihre schöne, gefühlvolle und emotionale Stimme hat ganz neuen Fassetten von Steven Wilson Musik gezeigt – wie berührend und schmerzhaft ein Song sein kann.

Publikum war absolut begeistert und hatte Steven nach jedem Song mit langem Applaus beschenkt.

Ich glaube, dieses Konzert ließ niemanden gleichgültig – so gefühlvoll war diese Show. Das war ein wunderschönes Erlebnis.

SetList:

Set 1 (Hand. Cannot. Erase.):

  1. First Regret
  2. 3 Years Older
  3. Hand Cannot Erase
  4. Perfect Life
  5. Routine (with Ninet Tayeb)
  6. Home Invasion
  7. Regret #9
  8. Transience
  9. Ancestral (with Ninet Tayeb)
  10. Happy Returns
  11. Ascendant Here On…

Set 2:

  1. Drag Ropes(Storm Corrosion cover)
  2. Open Car (Porcupine Tree song)
  3. My Book of Regrets
  4. Index
  5. Lazarus (Porcupine Tree song)
  6. Don’t Hate Me (Porcupine Tree song) (with Ninet Tayeb)
  7. Vermillioncore
  8. Sleep Together (Porcupine Tree song)

Zugabe:

  1. Space Oddity (David Bowie cover) (with Ninet Tayeb)
  2. The Sound of Muzak (Porcupine Tree song)

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