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ÁSGEIR veröffentlicht neue Single „Youth“

Der isländische Singer-Songwriter Ásgeir stellte heute die erste Single-Auskopplung aus seinem neusten Werk vor: Mit „Youth“ kehrt der Künstler zu seiner Kindheit zurück und gibt gleichzeitig einen Vorgeschmack auf sein drittes Album, Bury The Moon, das am 7. Februar 2020 bei Embassy of Music erscheint.

In „Youth“ wendet sich Ásgeir seinen persönlichen und kulturellen Wurzeln zu und erzählt von einer unbeschwerten Kindheit in der isländischen Provinz. Den Text schrieb Ásgeir gemeinsam mit seinem Vater, dem bekannten Dichter Einar Georg Einarsson; die Übersetzung ins Englische übernahm John Grant. Der imposante, in seinen Höhepunkten fast hymnische Track kombiniert satte Bläsersätze mit zurückhaltenden Akustikgitarren zu nostalgischen Instrumentalmelodien, zwischen die sich Ásgeirs unverkennbar warme Stimme webt.

Der introvertierte Künstler macht Musik, die unter die Haut geht. Mit seinem isländischen Debüt Dýrð í dauðaþögn erzielte er in seiner Heimat einen Sensationserfolg und eroberte sich dann mit der englischsprachigen Fassung In The Silence ein noch breiteres Publikum. Bury The Moon, das neuste Werk des Künstlers, der Fans durch seine Bandbreite, Aufrichtigkeit und Emotionalität begeistert, geht einen mutigen Schritt weiter und hinterlässt bleibenden Eindruck.

Die Geschichte, die Ásgeir mit Bury The Moon (im isländischen Original Sátt) erzählt, beginnt mit einem gebrochenen Herzen und einem Rückzug. Nach dem Auseinanderbrechen einer langen Beziehung wollte der Musiker allem entfliehen und sich in den Weiten der isländischen Landschaft verlieren. Er zog sich in eines der typischen, bei den Isländern beliebten Sommerhäuschen zurück und verbrachte dort den Winter damit, Lieder zu schreiben – allein mit seiner Gitarre und Gedanken, die um Liebe und Verlust kreisten.

Schmerz und Einsamkeit sind auf Bury The Moon streckenweise deutlich spürbar. Die Songs lassen die grenzenlose Isolation ahnen, der sich Ásgeir in dem abgelegenen Sommerhaus aussetzte. „Ich habe nur meine Gitarre, ein kleines Keyboard und ein einfaches Aufnahmegerät mitgenommen, mehr nicht“, erzählt er. Tage und Wochen vergingen, ab und zu schauten Freunde vorbei, um ihn mit Nahrung und Zuspruch zu versorgen. „Ich hatte immer diese Sehnsucht, einmal ganz allein irgendwohin zu fahren“, sagt Ásgeir. „Es hat mir wirklich gut getan, dort zu sein und mich nur der Musik zu widmen, ohne jede Ablenkung. Morgens bin ich joggen gegangen, den Rest des Tages habe ich gearbeitet.

Im Studio arbeitete er die Ideen weiter aus und holte sich Gleichgesinnte Musiker und Songtexter hinzu, die mit seiner Musik arbeiteten. Dies war schon immer seine Arbeitsweise: Ásgeir formt die Melodien, die Arrangements; die Texte, die das Gegengewicht zu seiner Musik bilden, schreiben andere. Schon zu Ásgeirs außergewöhnlichem Debütalbum trug sein Vater Einar Georg Einarsson zahlreiche Texte bei. Die Zusammenarbeit hat die Beziehung zwischen Vater und Sohn vertieft: „Die Texte sind für mich jetzt noch persönlicher, weil mein Vater und ich sie gemeinsam geschrieben haben. Wir haben viel Zeit miteinander verbracht.“

Aus der Grenzerfahrung und der Begegnung mit den eigenen Schwächen ist Ásgeirs bisher bemerkenswertestes Album hervorgegangen. Der in Reykjavik lebende amerikanische Songwriter John Grant half bei der Übertragung der Texte ins Englische, doch die Stimme, die durchklingt, ist eindeutig Ásgeirs. Es ist dieselbe Stimme, die seinem Debütalbum In The Silence zu einem Sensationserfolg machte – auch wenn dieser Ásgeir weitgehend unbeeindruckt lässt. Ihn interessieren allein das Handwerk, die Kunst und seine Fans.

Ich freue mich schon auf die Reaktionen und darauf, wie es auf die Leute wirkt“, sagt er. „Ich wollte mit dem Album zurück zu meinen Wurzeln, und vor allem sollte es ehrlich sein: ehrliche Songs mit starken Melodien und Texten.

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