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Big John Bates „Skinners Cage“

„Skinners Cage“ heißt das neue Album von Big John Bates, das am 12. April auf Rookie Records erscheint. In der Formation Big John Bates‘ Noirchestra ist dies der dritte Longplayer des Quartetts, nachdem John Bates seit den 1980ern mehr als ein Dutzend weitere Alben in verschiedenen Band-Formationen veröffentlicht hat.
Der Name und das Artwork stehen symbolhaft für den musikalischen Kern von „Skinners Cage“. Wie überwindet man Verlust und Einsamkeit? Mit diesen Fragen befassen sich Big John Bates in ihrer eigenständigen Mischung aus Post-Rock, Rock’n’Roll, Symphonic Punk und Americana Noir und verlangen Aufgeschlossenheit und Genre-übergreifendes Denken von ihren Hörer*innen.

Im Album-Opener „All The Devils“ singt John Bates von den Teufeln einer modernen Welt, die in dieser neuen Art von Hölle toben. Eine typische Up-Tempo Rock’n’Roll Nummer à la Bates mit markantem Theremin-Sound, der an Science-Fiction-Filme der 1950er erinnert. In der sehr dunklen, intensiven und gleichzeitig tanzbaren Version des Marianne Faithful Hits „Broken English“ erzählt Brandy Bones im Mid-Tempo von schwieriger Kommunikation und kulturellen Konflikten. Ein weiterer Cover-Song ist das von Brandy gesungene „Dead Moon Night“, eine vor Energie schäumende Hommage an die West-Coast Punk Legende Dead Moon. Um Abschied geht es in „Harrow“, Abschied von einem Vater – schwer, tragisch und trotzdem aufrüttelnd. Hier treffen Einflüsse dunkler, traditioneller nordamerikanischer Musik und eine Nuance orchestraler Anleihen aus Ost-Europa aufeinander, die in Bates‘ charakteristischem Sound hochkochen.

Der Titelsong „Skinners Cage“ bildet das Epizentrum des gesamten Albums, der sich nach einem Morricone-verdächtigem Intro zu einem hypnotischen Gesamtwerk aufbaut. Im abschließenden Duett greifen John und Brandy die Beschäftigung mit Verlust und Einsamkeit noch einmal in einer düsteren und unheimlichen Version des Kurt Weill Klassikers „Moon Of Alabama“ auf.

„Skinners Cage“ prägt eine dunkle und schwere Atmosphäre und gleichzeitig sprüht dieses Album vor Energie, die jede*r, der einmal selbst auf einem Big John Bates Konzert dabei war, von der Band kennt und auch auf Skinners Cage-Tour wiedererleben wird.

Drums, Bass und Violine wurden an der Norddeutschen Küste im Monkeecage Studio in Wilhelmshaven von Ralf Lübke aka Pete Monkeeman aufgenommen. Die Drums spielte Ty-Ty auf dem Equipment des legendären Trio-Schlagzeugers Peter Behrens ein. Gitarren und Gesang hat John auf seinem Boot in Vancouver, der „Caleuche“, aufgenommen. Abgemischt wurde Skinners Cage von Felix Fung, der bereits 2017 den Song „Bitterroot“ für das gleichnamige Video remixte.

Das Albumcover zeigt ein Ölgemälde des argentinischen Künstlers Santiago Caruso und spiegelt eine dunkle Vision der Band von Social Media in Form einer virtuellen Skinner-Box in direkter Verbindung zum menschlichen Gehirn. Big John Bates sind:
Big John Bates – guitar, mandolin, banjo, vocals | Brandy Bones – upright bass, cello, vocals Ty-Ty the Saviour – percussion, timpani | RequiEmily – electric & acoustic violin

Trackliste:
1. All The Devils | 2. Broken English (Marianne Faithfull Cover) | 3. Tragedia | 4. Bone Of Contention | 5. Halcyon | 6. Dead Moon Night (Dead Moon Cover) | 7. Harrow | 8. Skinners Cage | 9. Thread By Thread | 10. Moon Of Alabama (Kurt Weill Cover)

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