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LORiiA „Heaven (is not made for you)“

Ihre Debüt Singles „Lion“ und „Heaven (is not made for you)“ haben bereits gezeigt, dass LORiiA es mit ihren Texten ernst meint. Darin stellt sie immer wieder ein Streben nach Freiheit, Stärke und Tiefe, dem Kampf mit alltäglichen menschlichen Eigenschaften wie Neid und Hass gegenüber. Gerade in Zeiten von Social Media sind das Themen, die viele Menschen beschäftigen. Ihre Botschaft? „Be a lion“!

Dabei wohnt der Musik von LORiiA eine gewisse Ambivalenz inne. Nicht im herkömmlichen Sinne zwiespältig oder widersprüchlich. Eher schon im wahrsten Sinne der lateinischen Wörter: ambo = beide und valere = gelten. Und so gelten immer beide gleich viel in LORiiAs Kosmos: der soulige Pop und die tendenziell eher maschinell wirkende Elektronik, die Verzweiflung und die Hoffnung, ein gewisser akademischer Ansatz und das Bauchgefühl. Und selbstverständlich sind es, wie bei vielen anderen (ambivalenten) Künstlerpersönlichkeiten, auch bei ihr die Widersprüche, die sich anziehen und die die Gedanken und Wünsche und Gefühle wahlweise Achter- oder Geisterbahn fahren lassen. Aber, auch klar: So wird Reibung erzeugt. Und Spannung. Ersteres hat bekanntlich Wärme zur Folge und davon gibt es in ihrer Musik die exakt richtige Dosis: kein Zuviel, kein Zuwenig. Und Spannung schafft logischerweise Kurzweil und auch damit geizt LORiiA keineswegs, weswegen ihre Songs oft wie im Flug vergehen. Und man immer und immer wieder versucht ist die Repeat-Taste zu drücken…

Beeinflusst ist die Komponistin und Musikerin Lotte Friederich aka LORiiA von so unterschiedlichen Künstler*innen wie Solange, Lana Del Rey, Rosalia, Alicia Keys, Billie Eilish, aber auch Thom York oder James Blake. Derzeit studiert die 26-Jährige Jazzgesang an der Musikhochschule in München, ihr Herz allerdings schlägt schon länger für die elektronische Popmusik welche sie nun zusammen mit dem Lali Puna-Klangbastler Christian „Taison“ Heiss produziert hat. Bislang spielte LORiiA Supports für Künstler*innen wie Joan As Police Woman, Laurel, Pale Waves, Tamino u. a. und gastierte bei arrivierten Festivals wie dem PULS Open Air und dem THEATRON Pfingstfestival.

In der ukrainischen Modedesignerin Anna Rai hat sie eine eigene Stylistin, die ihre ausgefallenen Outfits entwirft. Die Videos zur Debütsingle „Lion“ und zur Nachfolgesingle „Heaven“ entstanden unter der Regie des befreundeten Musikers Matija Clupacek, zusammen mit Sebastian Mowka und Benni Zech von der Kreativagentur SayMyName, die schon mit Künstlern wie Namika, Cro, Wincent Weiss, Die Orsons, Lena Meyer-Landrut, SDP, Die Orsons u.v.m zusammengearbeitet haben.

Am 26.7. erscheint nun ihre Debüt-EP „Heaven (is not made for you)“ welche über redwinetunes (Jesper Munk, Impala Ray, Cat Sun Flower, The Marble Man, Triska u.a.) veröffentlicht wird.

Live wird LORiiA vom Schlagzeuger Clemens von Finckenstein (Ex-Jesper Munk, Victoryaz u.a.), Elias von Wallis (Lian u.a.) und Laura Glauber unterstützt.

https://www.youtube.com/watch?v=hh2AEm8BXTk 

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