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LYDIA LASKA „Ego Death“

EDGED CIRCLE PRODUCTIONS ist stolz darauf, LYDIA LASKAs mit Spannung erwartetes zweites Album Ego Death zu präsentieren. Das Album wird am 5. Oktober in Europa veröffentlicht, während das nordamerikanische Datum am 26. Oktober beginnt.

LYDIA LASKA stammen aus Stavanger und Oslo, Norwegen. Die Mitglieder des 2002 gegründeten Ensembles stammen aus verschiedenen musikalischen Bereichen, darunter die frühe Black Metal-Szene, aber auch Prog / Krautrock, Punk und guter Rock ’n‘ Roll. Das Debütalbum der Band kam im Jahr 2006 mit der White Trash Attack EP, gefolgt von zwei weiteren EPs – Wir sind nichts im Vergleich zu uns (2007) und Könnte ich bitte ein Mädchen haben? (2009) – aber erst mit ihrem Debütalbum 2010, dem Krankenhaus, in dem die Ästhetik von LYDIA LASKA richtig in Fahrt kam. Es entstand ein teuflisch düsterer, kühn verwirrender, vor allem aber perverser Ohrwurm, der so unterschiedliche Einflüsse wie Velvet Underground, Faust, David Bowie, Royal Trux, The Stooges und Black Metal der alten Schule anzog. Nicht lange nach seiner Veröffentlichung, Krankenhaus wurde von der Kritik gefeiert und diente als zugelassener Haupteinfluss für Kollegen Hybrid-Bender Kvelertak. LYDIA LASKA wurde bald für ihre chaotischen Live-Shows berüchtigt – bis zu dem Punkt, an dem sie eigentlich aufhören mussten, Gigs zu spielen, da sie von den meisten Veranstaltungsorten generell verboten waren.

Mit der so gesetzten Bühne ist die Erwartung für LYDIA LASKAs lang erwartetes zweites Album hoch. Passenderweise Ego Tod, dies ist der Klang von LYDIA LASKA wird sowohl Brassher und glatter, rauher und mehr kommen-hierher,

Prahlerisch und seidig: ein wirklich einzigartiger Sound, der sowohl Radio als auch Kniebeugen übernehmen kann. Tatsächlich ist das Leben seit der Veröffentlichung des Krankenhauses so viel rauer geworden, und die klanglichen Einflüsse der Band sind diesmal noch vielseitiger und gewalttätiger. LYDIA LASKA wusste im Vorfeld, dass die Einsätze hoch waren, und nahm Ego Death mit dem angesehenen Produzenten Emil Nikolaisen (Årabrot, Todd Rundgren, Serena-Maneesh) auf.

Was daraus resultiert, ist ein noch kaleidoscopischerer Bummel durch die Gosse, selbst für jene, die LYDIA LASKAs schelmische Art bereits kennen. Jeder der zehn Tracks über Ego Death könnte ein Radio Hit auf eigene Faust sein … wenn der Radiosender in der finstersten, schäbigsten Kanalisation verschanzt war und gleichzeitig Kriegsparteien spielte. Und dennoch, wie auch immer schizophrener Ego-Tod auf der Oberfläche klingen mag, unter dieser Oberfläche ist eine völlig ernsthafte und vollständig komponierte Methode zum Chaos. Jeder Haken schimmert und sticht, aber immer mit dem Ziel, das sowohl Ohren als auch Herz ist; es ist lächerlich schwierig, diese Songs aus deinem Kopf zu bekommen. Nikolaisens Produktion trägt zweifellos dazu bei, dass LYDIA LASKA hier Ohrwürmer ist, und das Klangfeld findet eine seltsame – und seltsam verführerische – Balance zwischen wankelmütig und stattlich, königlich und rechtschaffen gerissen. Es ist letztlich der Inbegriff eines Ich-Todes.

Also, bist du bereit für LYDIA LASKA und diesen Ego Tod? Wirst du vorwärts in die Gosse treten, nur um mit Schallschleim bespritzt zu werden, der nie abwaschen wird? Fragen, Fragen …

„Ego Death“

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