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Mirrar „The Sound of Things Falling“

“Bring out the Gimp, dead is disco“ ist einer der Zeilen, der die Atmosphäre hinter Mirrars Musik am besten beschreiben könnte. Ihr Debütalbum „The Sound of things falling“ ist eine dichte, surreale Welt, in der Lowlives, Insomniacs, Hollywood-Picks und Soziopathen unbarmherzig zu etwas zusammengewürfelt werden, das einem täglichen Helden ähnelt.

Es geht um Selbstzerstörung, die auf meisterhafte, bewusste Weise geschieht – und die Lieder nehmen dich mit auf die Reise. Das Album beginnt hoch, mit einer ignoranten, highbeat und adrenalingeladenen Stimmung und wird stoischer, mit einer dunkleren und elektro-infundierten Tonalität, zu der es sich gegen Ende entwickelt. Die Platte wird von “Vile”, einem Schlüsselsong, der das Ganze ausbalanciert, in zwei Teile geteilt und gibt einen ersten Blick darauf, wohin es geht. Während die erste Hälfte extrovertiert ist und auf eine fehlerhafte Welt blickt, schaut die zweite nach innen und enthüllt ein ängstliches Selbst, was darauf hindeutet, dass der „Fall“ des Album-Titels von außen nach innen und nicht von oben nach unten erfolgt.

Mit seinen jenseitigen Klanglandschaften und seiner Intensität wird „The Sound of Things Falling“ Ihre klangliche Vorstellungskraft über ihre Grenzen hinaus erweitern und dir gleichzeitig das seltsame Gefühl geben, dich an einem vertrauten Ort zu befinden.  

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