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RPR1. wählt „All We Need Is Love“ von Stefanie Heinzmann zum Album der Woche

Einst hat sie sich als Stefan Raabs jugendliche Protegée mit Zahnspange in die Herzen der deutschen Musikfans gesungen. Nun ist Stefanie Heinzmann längst erwachsen, eine gestandene Musikerin – und kehrt nach einer selbstkritischen Sendepause mit einem entsprechend reifen fünften Studioalbum zurück. Musikalisch transportiert „All We Need Is Love“ die Entspanntheit einer erfahrenen Performerin, die sich die Freiheit genommen hat, Soul- und Pop-Elemente zu einem tollen Album zu mischen. Der Musikredaktion des Radiosenders RPR1. fiel die Wahl des Longplayers zum Album der Woche leicht.

Sie ist Echo-Preisträgerin, erwarb sich direkt mit der ersten Auskopplung „My Man Is A Mean Man“ aus dem Debütalbum „Masterplan“ Gold-Status in Deutschland und Doppel-Platin in Österreich, wurde gar schon zur „Brillenträgerin des Jahres“ gekürt und feiert dieses Jahr ihr zehnjähriges Bühnenjubiläum: Stefanie Heinzmann ist schon lange etabliert. Sie ist natürlich nicht mehr das kleine Mädchen mit der Zahnspange, das der großmäuligen Attitüde Stefan Raabs vor Jahren mit einer gehörigen Portion Frechheit begegnete und dann auf der Bühne seines Casting-Wettbewerbs dermaßen ablieferte, dass schnell klar war, wer diese Show gewinnen würde. Dennoch ist diese freche Göre immer noch ein wenig im Hinterkopf beim Gedanken an Stefanie Heinzmann.

Vielleicht auch bei ihr selbst? Sie schreibt selbstreflektiert über Phasen im Leben, in denen nicht mehr viel geht. Darüber, dass die Seele aufgerieben sein kann und die Erschöpfung über die Inspiration siegen. Momente, in denen die Verbindung zur Welt nicht gelingen will. Die Sängerin musste sich Zeit für sich nehmen, es wurden mehrere konsequente Auszeiten, die eher grundsätzlichen Charakter hatten. Heinzmann zog sich raus, ließ ihr Handy ausgeschaltet, sang keinen Ton und hinterfragte ihr Leben. „Soll ich vielleicht doch Hebamme werden? Oder Schreinerin?“ Heinzmann ruhte, wühlte und forschte so lange, bis sie die Zukunft wieder weit offen sah. Und sie entdeckte dann die Magie der Musik neu für sich.

Nach vier Jahren ohne eigene Produktion kehrt Heinzmann also auf die Bühnen und in die Radiostationen zurück. Die Themen ihres fünften Studioalbums „All We Need Is Love“ sind die klassischen, aber in ihrem ganz eigenen Gewand. Heinzmann singt von Veränderung und Liebe. Allerdings weder im kitschigen Rosarot noch im stereotypen Schwarz-Weiß. In „Everyday’s A Good Day“ bedankt sie sich mit ruhiger Kraft für eine innige Beziehung. Im euphorisierenden „Mother’s Heart“ plädiert sie für mehr Selbstliebe. Und „Brave“ ist eine Hymne auf den Lebensmut, ein Thema, das sich ohnehin durch das Album zieht: „Wir geben so gerne die Verantwortung ab: Der ist doof, die ist blöd, die Gesellschaft ist schuld. Natürlich gibt es wahnsinnig komplizierte Situationen. Aber häufig steht uns einfach die Angst im Weg etwas zu ändern“, erklärt die Künstlerin und packt diese Einstellung in Songs wie das beflügelnde „What I Do“.

Auf der Tour zum neuen Album macht Heinzmann auch Halt im RPR1.-Sendegebiet. Die Fans dürfen sich hier auf die folgenden Konzerte freuen:

17.10.2019 Frankfurt, Batschkapp

16.11.2019 Köln, Carlswerk Victoria

23.11.2019 Kaiserslautern, Kammgarn

Website: www.stefanieheinzmann.de

Facebook: www.facebook.com/stefanieheinzmann
Instagram: www.instagram.com/stiflti
YouTube: www.youtube.com/watch?v=suEmsQRSIxY

Bildunterzeile: Das Album „All we need is love“ von Stefanie Heinzmann ist das Album der Woche bei RPR1.

Foto: BMG Rights

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