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The Happy Sun „The Happy Sun“

Gerhard Potuznik ist eine der Schlüsselfiguren Österreichs, wenn es um die elektronische und alternative Musik geht. Er hat acht Soloalben sowie unzählige 12″ und CDs bei österreichischen und internationalen Labels wie Cheap, Mego, Ersatz Audio und Interdimensional Transmissions veröffentlicht. Darüber hinaus arbeitet Potuznik auch als Produzent für Acts wie Chicks On Speed, Mediengruppe Telekommander, Minisex, Janosch Moldau, Black Palms Orchestra – oder seine Improvisations-/Artband MÄUSE, zusammen mit Tex Rubinowitz, Didi Kern und Philipp Quehenberger.

Unter dem Namen GD LUXXE begann er Mitte der 90er Jahre, an elektronischen Tracks zu arbeiten und unterlegte diese mit seinem Gesang. Ed Upton (DMX Krew) brachte seine Musik auf seinem Londoner Label Breakin‘ Records heraus und seitdem wurden fünf Alben unter dem Banner GD LUXXE in den USA, Kanada und Europa veröffentlicht. Im Jahr 2008 erschien das Album „Crave“. „Believe“ landete auf dem zweiten Platz der Radio FM4-Charts.

In seiner seltenen Freizeit erforschte Gerhard seine Wurzeln und entdeckte die Musik, die er in den späten 70er und frühen 80er Jahren mit zwei Kassettenspielern, billigen E-Gitarren und noch billigeren Schlagzeugmaschinen aufgenommen hatte. Es war eine wilde Mischung aus früher Cure, Wire, Hüsker Dü, Joy Divison, Sisters Of Mercy und dergleichen. Davon ließ er sich inspirieren, wieder neues Material zu schreiben, das den gleichen Geist einfangen konnte, Songs, die für einen neuen Stil standen und nicht mehr viel mit den elektronischen Klängen von GD LUXXE zu tun hatten. Dies war die Geburt von THE HAPPY SUN.

Die digitale Debüt-Single „Summerrain“ (https://www.youtube.com/watch?v=KA4xMOoxyQk) wurde ein kleiner Sommerhit und blieb fast zwei Monate in den FM4-Charts. Ende 2018 erschien die Fortsetzung „Stars Without Fame“.

Das selbstbetitelte Debütalbum von THE HAPPY SUN (VÖ: 27.09.2019 Noise Appeal Records) enthält 12 Songs in der Tradition von Gerhard’s Helden aus den 80er Jahren, ohne jedoch einfach nur retro oder hoffnungslos sentimental zu sein. Tatsächlich geschieht hier genau das Gegenteil: Die Songs repräsentieren einen Neuanfang, eine neue Tür wird geöffnet und die Rückkehr von Post-Punk Power Pop, Indie Rock oder einfach nur coolen Songs mit seltsamen Codes für verschiedene Bedeutungen anstelle von Texten.

Mastering-Star Pete Maher (U2, Rolling Stones, etc.) beschrieb die Aufnahmen in einem einfachen Satz: „Kommerziell, aber auf eine gute Art und Weise liebe ich dieses Album wirklich“. Bernd Heinrauch, der das Album koproduziert hat, hält den musikalischen Stil für ähnlich wie „Ende der 70er Jahre Shoegaze Psychedelic Rock“.

Vielleicht haben beide Recht, höre es dir selbst an!

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