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VINOROSSO „Geboren in die Berg“

Mit ihrem zweiten Album „Geboren in die Berg“ legen die Südtiroler VINOROSSO nach ungewohnt langer Produktionspause ihren neuesten Longplayer vor. Doch das Warten hat sich gelohnt.

„Wir wollten uns einfach Zeit lassen, um das, was uns gefällt, auf ein Album zu bannen“, kommentiert Drummer und Produktionsleiter Thomas Ebner. „Wir haben uns in den letzten Jahren verändert, bei jedem hat sich was getan. Sei es musikalisch als auch menschlich ist vieles neu, wir sind gewachsen. Unser Ziel war es jene Tracks zu produzieren, die wir im Laufe der Jahre komponiert und immer wieder verfeinert haben. Das Album ist ganz anders als wir es uns zu Beginn vielleicht ausgedacht hatten, dennoch sind wir sehr zufrieden!“.

„Geboren in die Berg“ beinhaltet 12 Songs, die sich von vorne bis hinten geil anhören lassen. Es ist von allem etwas dabei. Wieder Do legt zu Beginn klar als Statement gegen die Hater los und wirkt wie ein powervoller Schlag ins Gesicht. Im Rocksteady-Stil geht es dann tanzend mit Wegen Dir weiter. Bleib stian ist der einzige Song, den nicht Sänger Simon Staffler getextet hat, sondern die Südtiroler Autorin Selma Mahlknecht. In diesem Song, zu dem es auch das erste Video des Albums geben wird, wird der Hörer ermahnt, sich nicht zu viel stressen zu lassen und auch mal auf sich selbst zu schauen. Ein Memento quasi an alle Hektiker. Voller Power und im modernerem Klangstil geht es mit So Oft weiter, Geboren in die Berg, der Titelsong zum Album, fährt wie eine Dampflok über die Ohren. Allein der epische Männerchor am Schluss lässt einem schon die Spucke weg. Und da VINOROSSO einfach immer noch eine Portion Witz mehr haben, folgen auf ein feuriges Finale die Gstanzln, welche, wie es der Titel verrät, zeitgenössische Gstanzln sind.

Achtung Ironie enthalten!

Mit Opa hat Simon Staffler ein sehr persönliches Lied zum Album beigesteuert. Große Gefühle garantiert. Kimm mit mir lädt als 8. Track auf dem Album zum Träumen ein und nimmt den Hörer mit auf eine Reise in die Ferne. Im Reggae-Vibe und auf italienisch folgt Piccola non piangere, ein Aufruf an alle Paare mal wieder miteinander was trinken zu gehen. Made in USA ist eine Widmung an den aktuellen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika und an das Land der (un)begrenzten Möglichkeiten. Ins Finale geht’s dann mit Zrug Zu die Wurzeln, einem Aufruf zu einem ökologisch nachhaltigen Leben. Den feurigen Abschluss macht Faia, dialektal für Feuer, wo VINOROSSO nochmal ihre volle Power auffahren und einem mit Lust auf mehr im Kopfhörer zurücklassen.

„Geboren in die Berg“ überzeugt als sehr umfassendes Werk, vom ruhigen, akustischen Track bis hin zur powervollen Tanznummer. Nach typischer VINOROSSO-Manier ist für alle was dabei, von 0 bis 99, was nicht etwa auf Ideenlosigkeit zurückzuführen ist, sondern vielmehr auf die Kernbotschaft ihres Schaffens: „Tutti Willkommen!“. Schließlich sehen sich die Südtiroler als Brücke zwischen den Kulturen, Altersgruppen, Religionen, Hautfarben und Geschlechtern. Live kommt das neue Album übrigens noch mehr zur Geltung, da die Band schlichtweg auf der Bühne „geboren“ ist. VINOROSSO sind nicht zu verpassen und muss man gesehen haben.

Das brandneue Album „Geboren in die Berg“ ist ab sofort in allen Fachhandlungen und Plattenläden verfügbar. Auch diesmal gibt es wieder eine limitierte Special-Edition und zwar im schicken Filz-Cover, mit Liebe in Südtirol aus Südtiroler Schafwolle handgemacht. Allerdings gibt es davon nur 200 Stück, welche nur im Rahmen eines Live-Auftritts von VINOROSSO verkauft werden, weshalb es sich doppelt lohnt die Energiebündel live on Stage zu erleben!

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