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Harleylujah | Harley-Davidson Würzburg Village baut ein Custombike für den Papst

  • Geschäftsführer Christoph Repp sponsert das Projekt, Miro leitet den Umbau
  • Die Jesus Biker überführen die Maschine beim Peace-Ride nach Rom
  • Das von Franziskus signierte Bike wird für einen guten Zweck versteigert

(Neu-Isenburg, 11.04.2019) Der Mann aus Buenos Aires ist Chemietechniker, Theologe sowie Professor für Literatur und Psychologie. 2013 wurde er zum 265. Nachfolger des Apostels Petrus gewählt – Jorge Mario Bergoglio, genannt Franziskus, ist anders als die anderen. Er braucht weder rote Papstschuhe noch Palast und Kammerdiener. Er habe der Kirche „Lockerungsübungen verordnet“, meint Autor Benjamin Leven, „eine coole Socke“ nennt ihn der Journalist und Vatikankenner Andreas Englisch.

In Kürze wird Franziskus erneut seine Coolness unter Beweis stellen, denn er erhält Besuch aus Deutschland, der ihm eine ganz besondere Harley-Davidson mitbringt. Das in Mattbeige gehaltene Chicano-Style-Custombike mit etlichen vergoldeten Teilen, einem kreuzförmig in den Heckfender eingelassenen Rücklicht und Airbrush-Dornenkränzen auf dem Lack ist ein veritables Unikat. Angefertigt wurde es auf Basis einer Softail von Christoph „Chicken“ Repp, Chef von Harley-Davidson Würzburg Village, und seinem Team, zu dem inzwischen auch Customizing-Ass Miroslaw „Miro“ Kozlowicz gehört. Letzterer führte die Regie beim Umbau, für den – Ehrensache – weder das Material noch die rund 2.000 Arbeitsstunden berechnet werden.

Ende Juni soll Christoph Repps 23-jähriger Mitarbeiter Tom Draxler, frisch­gebackener Zweiradmechatroniker-Meister und Mitglied der Jesus Biker, das rollende Kunstwerk nach Rom bringen, wo Franziskus es signieren wird. Anschließend wird die Maschine zugunsten eines Missio-Projekts in Afrika versteigert. „Ich freue mich, als Sponsor bei diesem Projekt dabei sein und etwas bewegen zu können“, erläutert Christoph Repp seine Motivation. „Ab und an muss man sich selbst klarmachen, dass wir in einem Land leben, in dem Milch und Honig fließen. Etwas von diesem Glück abzugeben ist mir wichtig.“

Die Idee zu der außergewöhnlichen Aktion stammt von Toms Vater, Dr. Thomas Draxler, dem Gründer der christlich geprägten Gemeinschaft der Jesus Biker. Ihm spukte schon lange eine Motorrad-Friedensfahrt nach Rom im Kopf herum. Im Rahmen dieses siebentägigen „Peace-Ride“ mit Etappenzielen an Wallfahrtsorten wird das Würzburger Custombike nun in die Ewige Stadt überführt. Alle Biker – einerlei, welcher Konfession – sind herzlich eingeladen, dabei zu sein. Anmelden kann man sich unter www.peace-ride.eu. Informationen zum „Papst-Bike“ sowie zu weiteren Projekten von Harley-Davidson Würzburg Village findet man unter www.hdwv.de.

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