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Adler Mannheim

4 Punkte-Wochenende für den Spitzenreiter

Kampf um die Preplayoffs ohne Erfolg – Mannheim holt souverän 3 Punkte 

Nachdem die Siegesserie der Adler Mannheim am Freitag nun in Straubing unterbrochen wurde, galt es am heutigen Familientag die Krefeld Pinguine auf Abstand zu halten. Hierbei handelt es sich um ganz besonders motivierte Gäste mit dem Ziel, die Preplayoffs zu erreichen.

Dementsprechend kamen die Krefelder aus der Kabine und gingen zielstrebig und strukturiert an ihre Aufgabe heran. Trotz allem waren die Gastgeber sogar in Unterzahl stärker und mehr im Angriffsdrittel vertreten, als die Gäste es hätten in Überzahl sein müssen. Garrett Festerling hatte die Chance in Unterzahl die Scheibe im Netz zu versenken, doch der einfache, freie Weg zum Tor war wohl nicht anspruchsvoll genug, weshalb Chad Kolarik die Scheibe lieber mit hohem Aufgebot vor dem Tor durch die Schoner schob und seinen 19. Treffer der Partie einholte – Zwischenstand 1:0.

Das Mitteldrittel war geprägt von insgesamt vier Treffern (2 auf beiden Seiten). In der 27. Minute fiel Proskuryakov die Scheibe aus der Fanghand, die wiederum frei im Slot lag und Markus Kink einfach hinter die Linie schob. Drei Minuten später legte Luke Adam nach, der den Puck im Querpass auf die Kelle bekam und erweiterte. Doch nach der Auszeit der Krefeld Pinguine gewannen diese neues Selbstvertrauen. In der 47. Spielminute kam Jacob Bergung zum Zug, der Chet Pickard ein Ei legte und ihm den Shutout vermieste. Um die Spannung nochmals aufrecht zu erhalten, legte 22 Sekunden vor der Sirene Costello die Scheibe präzise unter die Latte und rückte dem Spitzenreiter somit ein Stück auf die Pelle – Zwischenstand 3:2. 

Im Schlussdrittel gaben die Gastgeber weiter den Ton an. In Überzahl gelang es Eisenschmid die Scheibe hinter die Linie zu befördern. Nichts desto trotz versuchte es Krefeld bis zur Schlusssirene den Anschluss nicht zu verlieren, scheiterten allerdings an Chet Pickard, der mit seiner hervorragenden Leistung für einen spannenden Eishockeynachmittag vor 13.108 Zuschauern sorgte. In den letzten 20 Minuten nahmen die Adler einige Bankstrafen, die für unnötige Chancen auf Seiten der Gäste sorgten. Zu allem Übel ging Sinan Akdag zwei Minuten vor Schluss, dicht gefolgt vom Teamarzt, in die Kabine. Trotz allen Bemühungen erzielte Krefeld keine weiteren Tore – Endstand 4:2.

Text J. Bamberger / Bilder D. Glaser // CGRN

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