Adler gewinnen klar gegen Iserlohn

Heute gab es Roosters zu Abend – Souveräner 6:2 Heimsieg gegen Iserlohn

Nachdem die Adler Mannheim sich mit der DEG die Tabellenspitze teilten und einen nennenswerten Heimsieg einfuhren, gelang der Sieg am Sonntag in Bremerhaven nicht. Um auf Kurs zu bleiben, war das erklärte Ziel der Sieg gegen die Iserlohner Gäste. 

Mit dieser Euphorie kamen die Gastgeber aus Ihrer Kabine und legten die Messlatte gleich spürbar hoch. Mit bestimmenden und durchsetzungsstarken Spielzügen überzeugten die Blau-Weiß-Roten und eröffneten mit Phil Hungerecker, über den Pass hinter dem Tor, die Partie in der 3. Minute. Dieser Treffer schien weniger Mannheim, als die Iserlohner zu beflügeln, weshalb Torschützenkönig Anthony Camara den Querpass vor dem Tor entgegennahm und Chet Pickard hinter die Linie schon. Somit glichen die ersten 20 Minuten entsprechend dem Spielstand einer Partie auf Augenhöhe. Die Effizienz mit 16 zu 8 Torschüssen lag erneut jedoch beim gegnerischen Team – Zwischenstand 1:1.

Der für gewöhnlich eher ruhige mittlere Spielabschnitt erwies sich heute als Festival des Eishockeys und sorgte für jede Menge Jubel bis in den obersten Rang. Den Anfang machte Nicolas Krämmer, der die Scheibe von Festerling auf die Kelle bekam und an Goalie Sebastian Dahm vorbeimogelte. Kurze Zeit später fälschte Lehtivuori ab und zu guter Letzt folgte David Wolf im 5 gegen 3. Spannend, läuferisch stark und angespannt erwiesen sich die mittleren 20 Minuten mit 37 zu 12 Torschüssen und einem größeren Ertrag für die Gastgeber – Zwischenstand 4:1.

Im Schlussdrittel rappelte es noch einmal mächtig im Netz von Sebastian Dahm, der von Spielern wie David Wolf und Chad Kolarik schlichtweg überwältigt wurde. Nach sechs Gegentoren war Iserlohn dann nun endlich die Luft raus, die Fanblocks hingegen lieferten sich zum Schluss Gesänge und Wortgefechte. Auch in Unterzahl ließen sich die Gastgeber nicht das Wasser abgraben, sondern griffen selbst in mit nur 4 Mann auf dem Eis noch an. 2 Minuten vor Schluss schlich sich seitens Adler noch ein Abwehrfehle ein, der durch Michael Clarke mit der Scheibe unter die Latte bestraft wurde. Ansonsten eine beachtliche Leistung bis zum Schluss. – Endstand 6:2.

Text J.Bamberger // Bilder D.Glaser // CGRN

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