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Befreiungsschlag in letzter Minute – Knapper Heimsieg gegen die Straubing Tigers

Im Derby am vergangenen Sonntag standen die Sterne nicht besonders gut für den amtierenden Deutschen Meister. Gegen den aktuell Zweitplatzierten in der Tabelle sollte es am Freitagabend in der Heimpartie und im Topspiel gehen.

Straubing eröffnete die Partie mit dem ersten Treffer in der 7. Spielminute im Powerplay und unter Bemühung des Videobeweises. Mulock erhielt die Scheibe von Gustafsson, der diese bereits geblockt hatte auf den Schläger und vollendete das Überschreiten der Linie. Gustafsson erhob jedoch aufgrund von akuter Torhüterbehinderung Einspruch, dieser kam jedoch nach dem Videobeweis nicht zum Tragen. Die Antwort der Gastgeber erfolgte durch Andrew Desjardins. Der Stürmer erhielt den Rebound von Goalie Vogl und schob die Scheibe hinter die Linie. Vier Minuten später erweiterte ebenfalls Andrew Desjardins dann in 11. Spielminute, der an der blauen Linie den Puck in Überzahl von Markus Eisenschmid erhielt und zum Schuss ausholte. Vogl hatte aufgrund von Sichtproblemen keine Chance und war somit gezwungen hinter sich zu greifen. Mit 10 zu 9 Torschüssen in den ersten 20 Minuten hielt es sich bei diesem Spielabschnitt um einen ausgeglichenen Auftritt – Zwischenstand 2:1.

Im Mitteldrittel duellierten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe, arbeiteten einige Chancen heraus, allerdings ohne Torerfolg. Eine namhafte Chance spielte Krämer heraus, der im Alleingang auf Vogl zulief, die Scheibe jedoch über den Kasten verzog. Netzzappler blieben in den 20 Minuten aus, für eine laufstarke und z.T. etwas angeheizte Stimmung war für die 10.270 Zuschauer gesorgt – Zwischenstand 2:1.

Zum Schluss hagelte es jede Menge Bankstrafen, die für zusätzliche Torchancen sorgte. In der 48. Minute schlug Plachta zu, der die entgegensetzte Richtung von Vogl nutzte und die Scheibe versenkte und zum 3:1 erweiterte. Straubing ließ jedoch über das gesamte Drittel nicht locker und zogen mit Mulock (52.) und Laganière (56.) nach. Somit war die Partie kurz vor der Schlusssirene noch einmal ausgeglichen und die Stimmung auf dem Eis und den Rängen ging proportional in den Keller, was ebenfalls durch die zusätzlichen Bankstrafen begünstigt wurde. Der große Befreiungsschlag erfolgte in der letzten Spielminute durch Jan-Mikael Järvinnen. Der Stürmer erhielt die Scheibe von Markus Eisenschmid und beförderte diese unter die Latte. Die Folge war eine Auszeit, die dem Heimsieg von 10.270 Zuschauern kein Abbruch tat – Endstand 4:3.

Text J. Bamberger / Bilder D. Glaser // CGRN

 

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