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Adler Mannheim

Emotionsgeladene Vienna Capitals zu Mannheims Einzug ins Achtelfinale der CHL

Nach dem Triumph am Freitag gegen Tychy galt es heute noch die Vienna Capitals zu schlagen. So einfach, wie es am Freitag war, sollte sich die heutige Partie nicht ereignen.
 
Das nahmen die Adler Mannheim sich nicht nur vor, sondern setzten die Pläne direkt in der 4. Minute in die Tat um. Ben Smith erhielt die Scheibe von den Kollegen, Lehtivuori und Stützle, die um ihre Gegner herum tänzelten. Ben Smith lüpfte die Scheibe dann über Wiens Goalie Starkbaum und erzielte damit den ersten Treffer. Auch in Unterzahl brachten die Mannheimer eine beachtliche Leistung auf das Eis und wehrten die Gegner souverän ab. In Überzahl konnte trotz mächtigem Druck auf den Kasten kein weiterer Treffer erzielt werden – Zwischenstand 1:0. 
 
Der mittlere Spielabschnitt begann mit einem weiteren Treffer für die Gastgeber. Brent Readeke holte an der blauen Linie in der 23. Minute zum Schlagschuss aus und katapultierte die Scheibe somit im Netz von Starkbaum. Im Anschluss nahmen es beide Teams etwas lockerer, denn diese nahmen einige Auszeiten auf der Strafbank. Weitere Treffer blieben beispielsweise auch im 5 gegen 3 für die Gäste aus. Dennoch folgten einige hitzige Situationen und ein körperbetontes sowie spannendes Spiel – Zwischenstand 2:0.
 
Wie bereits in den beiden Dritteln zuvor trafen die Kurpfälzer ebenfalls zu Beginn des Drittels. In der 44. Minute erhielt Marcel Goc die Scheibe im Querpass von Matthias Plachta und erzielte damit den dritten Treffer. Die Frustration war Wien sichtlich ins Gesicht geschrieben. Das wiederum führte zu einem Gefecht auf dem Eis zwischen Grosslercher und Katic, das zu einer weiteren Bankstrafe führte. Wiens Head Coach Dave Cameron war diesbezüglich nicht der Meinung der Unparteiischen und tat dies auch lautstark kund. Zwei Minuten vor Schluss setzte Matthias Plachta noch einen drauf, holte frei vor dem Tor aus und rundete die Sache ab. Im Anschluss zeigten sich die Gäste aus Wien äußerst unsportlich und attackierten Phil Hungerecker, der blutend vom Eis begleitet wurde. Brendon Kichton, der Verantwortliche beim Check gegen den Kopf, erhielt unverzüglich eine 5+Spieldauer Strafe. Sogar im Mundloch auf dem Weg in die Kabine war noch ein Gerangel zu vernehmen. Als dann noch ein Mannheimer Spieler den „Schnee“ über das Plexiglas schaufelte, entstand eine äußerst hitzige Diskussion zwischen den Trainern, begonnen durch Dave Cameron. Da kochten die Emotionen erheblich über. Wir wünschen Phil Hungerecker natürlich gute Besserung und schnelle Genesung zum Saisonstart der DEL – Endstand 4:0.
 
Text J. Bamberger / Bilder D. Glaser // CGRN

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