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Adler Mannheim

Englische Woche mit 1 Punkt beendet – Kann man bereits von einer Krise sprechen?

Nachdem in der englischen Woche ausschließlich ein Punkt erzielt wurde, galt es am heutigen Sonntagnachmittag sowie dem Familientag in der Mannheimer SAP Arena wenigstens drei weitere Punkte gegen den Vorletzten zu erzielen. Zahlreiche Ereignisse für Kinder zogen 12.136 Zuschauer in die Arena, die neben dem eigentlichen Anlass, angeboten wurden. 

Der erste Spielabschnitt konnte nicht mit Leistung überzeugen. Unheimlich schwer taten sich die Mannheimer im Spielaufbau, der Rückwärtsbewegung, in der Abwehr und sogar in den Basics, wie Pässen etc.. Das wurde bereits in der dritten Spielminute durch Ex-Adler Kai Hospelt bestraft, der den Rebound von Endras Schoner abfing und ins Netzt drückte. Trotz überwiegenden Anwesenheit im Drittel der Krefelder gelang kein Abschluss, dafür blieb Platz für wiederkehrender Kontern. Auch die Fans waren sichtlich überfordert mit der Situation und bäumten sich gerade einmal zum lauten Fangesang auf; die Krefelder Fans überwogen deutlich. Für mehr reichte es in den ersten zwanzig Minuten nicht – Zwischenstand 0:1.

Bis zur zweiten Pausensirene war für die Krefelder Fans unglaublich viel geboten – aus Sicht der Mannheimer hingegen das reine Kopfschütteln. In der 24. Spielminute nutzte Trivellato den Rebound von Endras und schob die Scheibe hinter die Linie zum 0:2. Sieben Minuten später kam Rendulic zum vermeintlichen Befreiungsschlag und schlenzte die Scheibe frei vor dem Tor, ebenfalls nach Rebound, hinter Pätzold. Die Antworten der Krefelder blieben nicht lange aus und kamen wie aus einer Maschinenpistole nach und nach in kurzer Zeit. Kuhnekath erhielt die Scheibe von Ankert auf die Kelle und holte zum Schlagschuss höhe der blauen Linie aus (33. Minute). Besse legte auf Zuspiel von Postel nach (34. Minute) und zu guter letzt folgte Top Scorer Costello, der den Platz an der rechten Ecke (aus Sicht Endras) nutzte und Endras somit ein für fünftes Mal hinter sich greifen musste. Die Statistik mit 18 zu 10 Torschüssen aus Sicht der Gastgeber sprach im Falle der Effizienz für sich. Die Mannheimer Fans waren ebenfalls so ganz gar nicht zufrieden mit der Leistung und pfiffen ihr Team zur Pausensirene ohrenbetäubend aus – Zwischenstand 1:5.

Das Schlussdrittel beinhaltete außer einer Schlägerei und einem weiteren Gegentreffer von Top Scorer Costello via Querpass (43. Minute) keine namhaften Vorkommnisse. Das erzielte Tor von Eisenschmid in Überzahl ging bei der Masse an Gegentoren gänzlich unter und war nur noch Kosmetik. Von Seiten der Fans war ebenfalls nicht mehr viel zu erwarten, die Enttäuschung war allen sichtlich ins Gesicht geschrieben. In der 58. Minute rappelte es allerdings nochmal in der Kiste von Pätzold, doch von überschwänglicher Freude war nichts zu merken, da bereits ein großer Anteil der Fans das Ufo verließ – Endstand 3:6.

Eine bedauerlicherweise bezeichnend schlechte Leistung des Gastgebers, der sich erneut gegen den Tabellenkeller nicht erweisen konnte. Was da zur Trendwende führen soll? – Auch Head Coach Pavel Gross zeichnen aktuell die Fragezeichen. 

Text J. Bamberger / Bilder D.Glaser // CGRN

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