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Adler Mannheim

Heute hat einfach alles gestimmt – 4:1 Heimsieg gegen die Hauptstädter

Nach anfänglichen Startschwierigkeit und dem nicht gerade meisterlichen Traumstart in die Saison, mit heutigem Stand Tabellenplatz 7, duellierten sich die Adler Mannheim am heutigen Abend mit dem gleichgestellten Rekordmeister. 
 
Bereits zu Beginn nahmen drei Berliner Eisbären einen Platz auf der Strafbank ein und beschenkten die Gastgeber mit einem 5 gegen 3. Trügerisch ruhig schoben sich die Blau-Weiß-Roten die Scheibe hin und her, als in der 9. Minute Ben Smith den Querpass erhielt und die Scheibe ins obere rechte Eck drückte. In der Minute darauf war dann Rendulic an der Reihe, der ohne jegliche Beaufsichtigung im Bullykreis stand, ausholte und zum 2:0 erweiterte. Die Antwort kam etwas zeitverzögert, jedoch äußerst selbstbewusst und frech von Berlins Jungspund Reichel, der Dennis Endras die Scheibe ins Netz lüpfte. Eine anspruchsvolle, laufstarke und leidenschaftliche Partie auf Augenhöhe, die für die 9.891 Zuschauer einen Augenschmaus darstellte – Zwischen 2:1.
 
Nachdem die Pause verstrichen war, stolperten beide Teams aufs Eis und mit ihnen die Scheibe , jedoch unkontrolliert, ins Tor von Franzreb nach 58 Sekunden. Doch nicht nur Mannheim drückte vorne hinein, sondern auch Berlin erhöhte den Druck auf Dennis Endras – das ließ ab uns an den Atem stocken. Auch im mittleren Spielabschnitt bewiesen die Adler Mannheim einen konzentrierten und überaus souveränen Spielaufbau mit erheblichem Selbstbewusstsein. Beide Mannschaften störten sich bereits in der neutralen Zone im Spielaufbau, gingen an den jeweiligen Gegner heran, führten die Checks aus und boten damit alles, was ein wirklich gutes Duell benötigt. Selbstbewusstsein bewies ebenfalls der Finnische Meister von 16/17 Järvinnen, der den Querpass erhielt frei vor dem Tor zum nächsten Treffer ausholte – Zwischenstand 4:1.
 
Zum Schlussdrittel wurde es noch einmal so richtig spannend – Berlin wollte es nochmal wissen und warf dabei alles in die Waagschale. Doch alle Bemühungen der Hauptstädter halfen nicht, denn auch das Powerplay ebnete nicht den Weg zum Verkürzen auf Mannheims vier Treffer. Dennis Endras zeigte sich an diesem Abend wieder von seiner besten Seite und hielt, wie gewohnt, den Kasten hervorragend sauber. Björn Krupp und Pierre-Cetric Labrie lieferten sich kurz vor Schluss noch eine kleine Rangelei, die mit 2+2+10 Minuten bestraft wurde und den vorzeitigen Einzug in die Duschkabine bedeutete. Im Vergleich zum vergangenen Heimspiel gegen den EHC Red Bull München eine ultimative Leistungssteigerung, die sich mehr als sehen lassen konnte. Pavel Gross Prinzip der harten Arbeit hatte sich wohl in der Woche bezahlt gemacht und war auch spielbestimmend für den Heimsieg – Endstand 4:1. 
 
Text J. Bamberger / Bilder D. Glaser // CGRN
 

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