Heute gab es Fischkroketten

Siegesserie nach Deutschland-Cup Pause riss nicht ab

Nach der Deutschland-Cup Pause mit zahlreichen Adler Mannheim Teilnahmen ging es heute Abend endlich in der DEL gegen den Erzrivalen Kölner Haie weiter.

Bereits in der 7. Minute gelang Katic frei vor dem Tor der Einstiegstreffer in die Partie. Die Gastgeber gaben von Anfang an den Ton an und hielten akribisch die Scheibe im Angriffsdrittel oder in der neutralen Zone. Nicht viele Möglichkeiten ließen die Kurpfälzer zu, im Gegenteil, Andrew Desjardins bekam im Powerplay über den Querpass die Scheibe von Eisenschmid auf die Kelle, der diese hinter die rote Linie schob. Gustav Wesslau blieb chancenlos bei dieser Schnelligkeit und Präzision. Einen Gegentreffer mussten die Blau-Weiß-Roten allerdings in Kauf nehmen, als im 3 gegen 5 in Unterzahl die Scheibe an Dennis Endras Schoner abprallte und Genoway diese ins Netz hochzog. Zahlreiche Bankstrafen zierten den zweiten Teil des ersten Drittels, die für jede Menge Spannung sorgte – Zwischenstand 2:1.

Das Mitteldrittel ist bekanntlich etwas ruhiger, was auch an diesem Abend der Fall war. Wesentlich unruhiger und fehlerbehafteter, vielleicht auch unkonzentrierter kamen beide Mannschaften aus der Kabine. Das herausragende Spiel stockte ein wenig und kostete die Adler Mannheim einen zusätzlichen Gegentreffer in der 30. Minute durch Dumont. Doch auch wenn die Qualität etwas litt, blieben die Wortgefechte und Rangeleien nicht aus. Einige namhafte Chancen erarbeiteten sich die Kölner und nutzten die Fehlpässe sowie die lückenhafte Abwehr. Weitere Tore fielen im mittleren Spielabschnitt jedoch nicht – Zwischenstand 2:2.

In den letzten 20 Minuten ging es noch einmal heiß her. Anfänglich wogen sich die Gastgeber mit einem Führungstreffer durch Smith ins Kreuzeck in Sicherheit. Der Konter blieb jedoch nicht aus, als Akeson im 4 gegen 4 für Dennis Endras eine unhaltbare Scheibe ins Netz katapultierte. Folglich machte Moritz Müller es sich auf der Strafbank gemütlich, das den Blau-Weiß-Roten den Siegtreffer bescherten. Torschütze David Wolf erhielt die Scheibe vom Teamkollegen Katic und führte einfach nur aus. Bis zur letzten Minute blieb es unsagbar spannend, da die Gäste aus dem Rheinland jeden Strohhalm ergriffen um die Verlängerung zu erreichen. Matthias Plachta machte 2 Minuten vor Schluss mit dem Empty Net Goal den Sack zu. Das letzte Empty Net zählte aufgrund vorherigen Abseits nicht. Die Fischkroketten waren angerichtet – Endstand 5:3.

Text J. Bamberger / Bilder D. Glaser // CGRN

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