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Adler Mannheim

Einfach aufgegeben – Mannheim unterliegt 2:7 bei Neuauflage des Finals 18/19 gegen den EHC Red Bull München

Am heutigen Eishockeyabend trifft der amtierende Deutsche Meister auf seinen Finalgegner aus der Saison 18/19. Entsprechend hoch war natürlich die Erwartungshaltung, die wiederum zahlreiche Offizielle in die Arena stürmen ließ, um die Augen nach neuen Talenten offen zu halten.
 
Die Partie eröffnete Ben Smith, der den Rebound vom Schoner von aus den Birken auf den Schläger bekam und nochmal in Überzahl nachlegte. Weiterhin ging es für ein von der Presse  deklariertes Top Spiel, relativ ruhig und unspektakulär weiter. Immer wieder gelang beiden Teams  die ein oder andere haarscharfe Chance, allerdings ohne weiteren Abschluss. In der 19. Minute gewehrten die Mannheimer ihren Gegner zu schnell zu weit im Angriffsdrittel Platz und mussten den Ausgleichstreffer hinnehmen. Münchens Neuzugang Gogulla bremste die Scheibe und platzierte sie zum Schuss für Patrick Hager, der Gustafsson keine Chance zum Halten ließ – Zwischenstand 1:1.
 
Das normalerweise verhältnismäßig ruhige zweite Drittel verlief für die Gäste aus München einwandfrei. In der 23. Minute traf Trevor Parkes, der seinen Schläger in den Schuss von Peterka hielt und die Scheibe abfälschte. Zwei Minuten später kam Aulie zum Zug, der Gustafsson den Puck durch die Hosenträger schob. Zahlreiche Bankstrafen später rappelte es in der 31. Spielminute nochmals im Kasten des Mannheimer Goalies. Maximilien Daubner, stand frei vor dem Tor und wurde von Peterka mit dem perfekten Zuspiel beschenkt, der zum Abschluss führte. Mannheim blieb hierbei erstaunlich zurückhaltend und passiv, die Mannheimer Fans, schlossen sich der Gangart ebenfalls an – Zwischenstand 1:4.
 
Im finalen Spielabschnitt bäumten sich die Adler Mannheim noch einmal kurz auf. Auch wenn der Treffer von Huhtala optisch nicht zu den Top 10 gehörte, da die Scheibe in einem erheblichen Aufgebot vor dem Tor hineingestolpert wurde, war es ein Treffer, der dem Spiel wieder Stimmung verlieh. Allerdings hielt die Euphorie nicht sonderlich lange, denn die über die gesamte Partie z.T. sehr fragwürdigen Strafen und Spielunterbrechungen durch die Unparteiischen sorgten für Unruhe und Kleingeld auf der Eisfläche. Die Hoffnung, die Partie noch einmal zu drehen war sichtlich erloschen und wurde mit einem Empty Net Goal von Abeltshauser nochmals bestätigt. Als ob die Situation für amtierenden Deutschen Meister nicht bereits unangenehm genug gewesen wäre, lassen sich die Blau-Weiß-Roten ohne jegliche Gegenwehr vollends abschießen und kassieren durch Peterka und Bourque zwei weitere Treffer. Somit ging das Game gegen den Finalgegner aus 18/19 mit einer herben und bitteren Niederlage zu Ende – Endstand 2:7.
 
Text J. Bamberger / Bilder D. Glaser // CGRN
 

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