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Adler Mannheim

Iserlohn reißt das Momentum im Schlussdrittel an sich – Derbe Heimniederlage gegen den Zwölftplatzierten

Das vergangene Wochenende ging sehr erfolgreich mit 6 Punkten für die Mannheimer zu Ende. Weiter ging es am Dienstagabend gegen die Iserlohn Roosters und das nun nach Verletzungspause wieder mit Thomas Larkin.

Der Start beider Teams gestaltete sich sehr ruhig und ausgeglichen. Erst in der 13. Minute ertönte der Weckruf der Gäste aus Iserlohn, die für den ersten Treffer der Partie sorgten. Michael Clarke erhielt die Scheibe von Hoeffel und nutzten die entgegengesetzte Bewegungsrichtung von Gustafsson und die daraus entstehende Lücke. Kurze Zeit später glich Eisenschmid über einen Querpass von Desjardins aus (15. Minute) und erzielte damit sein 4. Saisontor. Mark Katic setzte anschließend mit dem Bauerntrick ganz frech einen drauf und baute somit in Führung aus. Kurz vor der Pausensirene entlockte Desjardins Jenike die Scheibe nochmals vor dem Torraum, der diese nicht festhalten konnte und lüpfte die Scheibe dann ins Netz (17. Minute) – Zwischenstand 3:1.

Nach der Pause ging es direkt im Powerplay wieder zur Sache. Järvinnen spielte Katic die Scheibe zu, der diese dann Eisenschmid zum Abschluss zuschob. Markus Eisenschmid holte aus, platzierte die Scheibe im kurzen Eck und machte Jenike somit ein weiteres Geschenk (24. Minute). Sehr solide, konzentriert und konsequent drückten die Blau-Weiß-Roten den Gästen aus Iserlohn ihr Spiel aufs Auge. Ein Moment der Unachtsamkeit wurde dennoch sofort bestraft, als Grenier, der die Scheibe von seinem Teamkollegen Halmo im Querpass auf die Kelle erhielt, und ebenfalls die Lücke im kurzen Eck nutzte (34. Minute, Powerplay Iserlohn). Das darauffolgende erzielte Tor der Gäste beinhaltete eine große Portion Glück. Dennis Reul stand zur falschen Zeit am falschen Ort, denn sein Schlittschuh bot den Rebound in Gustafssons Kasten (38. Minute). Tim Stützle, der frei vor Jenike stand, nahm dann noch einmal die Scheibe von Huhtala (steht hinter dem Tor) an und vergrößerte den Abstand zu Iserlohn – Zwischenstand 5:3.

Zum Schluss nahm Iserlohn vom Seilersee das Zepter in die Hand und riss das Momentum ganz auf seine Seite. Es hagelte eine Reihe von Führungstreffern, die den Mannheimern die Sicherheit auf ihren Heimsieg nahm. In der 42. Minute fing Clarke die Scheibe im Getümmel ab, lief den Konter und verpasste der Scheibe den notwendigen Schlagschuss. Rumble zog nach und schlenzte den Puck frei vor dem Tor zum Ausgleich (5:5) ins Gutsafssons Netz. Das bedeutete das Aus für den Schweden und die Rückkehr von Dennis Endras, der von Gegentoren ebenfalls nicht verschont blieb. In der 48. Spielminute traten die Roosters einen erneuten Streifzug ins Angriffsdrittel an. Als Dennis Endras die Scheibe (via Weg hinter dem Tor) auf der von ihm aus linken Seite vermutete, stand Sutter auf der (von Endras aus) rechten Ecke und drückte den Puck hinter die Linie. Top Scorer Findlay vollendete das Werk der Gäste vom Seilersee, erhielt die Scheibe im Querpass von Grenier und beendete die Torjagd. Die konzentrierte und bestimme Spielweise der Gäste verhalf dem Zwölftplatzierten zum Erfolg gegen den amtierenden Deutschen Meister.  Bis zur letzten Sekunden ließen die Mannheimer Adler nichts unversucht, allerdings ohne Erfolg – Endstand 5:7.

Text J. Bamberger / Bilder D. Glaser // CGRN 

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