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Adler Mannheim

Mannheim besiegt die Eisbaren mit 6:2

Dennis Endras allerdings mit Verletzung vom Eis

Am 38. Spieltag der DEL begrüßten die Adler Mannheim die Eisbären Berlin in der heimischen, gut besuchten Halle, vor 11.384 Zuschauern.  

Den ersten Spielabschnitt bestritten beide Mannschaften hoch motiviert und sehr laufbereit. Die Partie eröffneten allerdings die Gäste in der 7. Minute mit André Rankel, der die Scheibe durch die Schoner gleiten ließ. Im Powerplay konterten die Gastgeber mit Matthias Plachta, der den Rebound von Poulin nutze und den Puck unter die Latte lupfte. Bis zur Pause blieb es eine absolut spannende Partie, die dem ein oder anderen den Atem stocken ließ – Zwischenstand 1:1.

In das Mitteldrittel liefen sich Blau-Weiß-Roten etwas schneller und geschickter ein. Denn 9 Sekunden nach Anpfiff folgte die Führung durch Andrew Desjardins der den Puck von Mannheims David Wolf erhielt und einen spektakulären Stunt mit Poulin hinlegte. Kurze Zeit später (24. Minute) zog Sheppard im Alleingang gegen Endras und siegte. Die Stimmung in diesen 20 Minuten ließ zwischenzeitlich zu wünschen übrig. Spätestens nach den 2+10 Strafminuten für David Wolf wegen Checks gegen den Kopf machten sich die Fans kenntlich. In der 38. Minute kam Matthias Plachta nochmals zum Zug nutze die Fehler der Berliner in der Vorwärtsbewegung zu seinem zweiten Treffer am Abend. In der 40. Minute legte dann Luke Adam nochmal nach – die Scheibe dümpelte in Zeitlupe hinter die Linie und Poulin sah man den Ärger regelrecht an, da er diese in Sicherheit glaubte – Zwischenstand 4:2.

Das Schlussdrittel gehörte ganz den Mannheimern, die erneut im Powerplay einen Treffer erzielten. Luke Adam nutzte den Schlenzer aus dem Bullykreis und katapultierte die Scheibe damit ins obere rechte Eck. Doch so gut wie die Kurpfälzer an ihrer Siegesstrategie und deren Umsetzung arbeiteten, umso schlechter für Torhüter Dennis Endras, der sich bei einer seiner Paraden schmerzerfüllt und humpelnd und dich gefolgt von dessen Frau in die Kabine bewegte. Souverän sprang sein Kollege Pickard ein und zusammen spielte die neue Formation die Minuten herunter, mit der Sicherheit, dass drei Tore doch ein guter Abstand und ein Garant für einen Sieg war. Nichtsdestotrotz ließ es Chad Kolarik sich nicht nehmen noch einmal draufzuhalten und machte den Sack vollends zu – Endstand 6:2.

Text J. Bamberger / Bilder D. Glaser // CGRN

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