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Adler Mannheim

Mannheim erdete Bremerhaven mit 4:1 Heimsieg

Mannheim bleibt zum Jahreswechsel an der Tabellenspitze

Nach zwei unglücklichen Niederlagen der Mannheimer und einem 8:1 Sieg der Pinguins im vergangenen Spiel, galt es für die Gastgeber mit dem Gegner aus Bremerhaven eine große Hürde zu überwinden und die mentale Stärke zu bewahren. 

Mit jeder Menge Rückenwind und Motivation stiegen beide Mannschaften ins Gefecht, z. T. beflügelt vom letzten Sieg oder angestachelt von den bitteren Niederlagen der vergangenen beiden Spiele. Einige namhafte Chancen erarbeiteten sich beide Teams, zum Zug kam allerdings nur Luke Adam, der die Scheibe durch den Rebound von Hübl erneut auf die Kelle bekam und nachlegte. Obwohl für alle Zuschauer bis auf den letzten Rang die Entscheidung klar war, bemühten die Schiedsrichter den Videobeweis. Die Minuten im Powerplay blieben sowohl auf der einen, als auch auf der anderen Seite ohne Torerfolg – Zwischenstand 1:0. 

Im mittleren Spielabschnitt zeigten die Gäste mehr Präsenz und ließen sich auf dem Weg ins Angriffsdrittel nur schwer abschütteln. Mannheim konterte direkt mit einem weiteren Treffer in der 26. Minute, der ebenfalls wieder durch den Videobeweis bestätigt wurde. Luke Adam wurde auch bei diesem Treffer das Tor zugesprochen, als er die Scheibe über die Schulter von Hübl katapultierte. 5 Minuten später folgte dann Jan Urbas, der den Zustand zu 0 in ein zu 1 verwandelte, die Scheibe im Querpass auf den Schläger bekam und diese ins untere linke Eck drückte. Bremerhaven machte Druck und schoss Dennis Endras sogar die Maske vom Kopf, doch zum Ausgleich führte dies nicht – Zwischenstand 2:1.

Im Schlussdrittel rappelte es noch einmal gewaltig in der Kiste von Hübl. Das Powerplay nutzten die Blau-Weiß-Roten hervorragend, denn ganze 3 Sekunden und zwei Scheibenkontakte bedurfte es für den Treffer von Eisenschmid, der von Desjardins die Scheibe direkt aus dem Bully erhielt. Um so wichtiger wurde es für Bremerhaven die Beine in die Hand zu nehmen. Nachdem Phil Hungerecker im Alleingang nach vorne lief und Bremerhavens Goalie ein weiteres Kuckucksei in der 54. Minute legte, bekamen Eisenschmid und auch Luke Adam den Frust auch direkt zu spüren, gingen angeschlagen zu Boden, jedoch ohne das Spiel vorzeitig abbrechen zu müssen. Strafen hagelte es für dieses unsportliche Verhalten keine, weshalb es im Ufo dementsprechend laut wurde – Endstand 4:1.

Text J. Bamberger / Bilder D. Glaser // CGRN

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