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Adler Mannheim

Mannheim geht als Derbysieger vom Eis – 2 Verletzte für Schwenningen

In der Woche zum dritten Advent begrüßten die Adler Mannheim am 26. Spieltag die Schwenninger Wild Wings im heimischen Ufo zum Derby.

Beide Mannschaften kamen mit spürbarer Energie aus der Kabine. Über den gesamten ersten Spielabschnitt erarbeiteten sich die Adler Mannheim einige namhafte Chancen trotz  bekannt  gewordenen Verletzungsausfällen. Die Schwenninger ließen den Derby-Gastgeber tief in das Angriffsdrittel und mit einer entsprechend lückenhaften Abwehr Dustin Strahlmeier mächtig im Regen stehen. Dieser hielt die Scheibenangriffe gekonnt ab, in der 20. Minute gelang es ihm gegen den erfahrenen Stürmer Desjardins jedoch nicht mehr. Dylan Yeo bekam einen abgefälschten Schuss auf das Ohr und verließ blutend das Eis (5. Minute) – Zwischenstand 1:0.

Das mittlere Drittel bot für die 12.210 Zuschauer jede Menge Sehenswertes und spürbare Emotionen. Mannheim bestritt zwei Überzahlphasen, wobei die 2. von Erfolg geprägt war. Ben Smith erhielt den Rebound auf die Kelle und gab der Scheibe den notwendig Rest zum Übertreten der roten Linie (27. Minute). Zwei Minuten später fälschte Desjardins die Scheibe ab und legte diese damit erneut hinter die Linie. Da David Wolf einen Moment zuvor den Torraum blockierte, wurde anhand des Videobeweises der Treffer verifiziert. Zur Halbzeit erhielt Rendulic eine 5+Spieldauer-Strafe aufgrund von Beistellen an Thuresson, der ohne Körperspannung sehr unglücklich auf dem Eis auftraf. Dieser wurde von den Sanitätern auf der Eisfläche noch erstversorgt und direkt in der Kabine ärztlich behandelt. Einen Netzzappler ließ Goalie Gustafsson trotz fünfminütiger Unterzahl nicht zu – Zwischenstand 3:0.

Sichtlich mitgenommen von dem bereits zweiten Verletzten am Freitagabend stiegen die Schwenninger Wild Wings in die abschließenden 20 Minuten ein. Rangeleien blieben zu Beginn des Drittels ebenfalls nicht aus. Zwischenzeitlich bewiesen sich die Kurzpfäzer wieder in doppelter Unterzahl und das ohne Gegentreffer. Auch das letzte Aufbäumen der Gäste war nicht erfolgreich, was im Umkehrschluss für einen Shutout für Gustafsson sorgte – Endstand 3:0.

Text J. Bamberger / Bilder D. Glaser // CGRN

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