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Adler Mannheim

Souveräne 2:1 Serienführung für Mannheim

Plachta erzielt Treffer nach 5 Sekunden
 
Am heutigen Eishockeynachmittag kämpften die Adler Mannheim in Spiel 3 um die Führung der Finalserie. Das erste Tor ließ nicht lange auf sich warten, denn die Scheibe nahm ihren Weg direkt vom gewonnen Bully bei Desjardins zu David Wolf und im Anschluss via Querpass zu Plachta, der dann 5 Sekunden nach Start traf. Damit heizte sich die Stimmung in der SAP-Arena entsprechend auf. In der 3. Spielminute checkte Trevor Parkes Sinan Akdag mit dem Knie und erhielt somit die Chance, frühzeitig die Dusche aufzusuchen (5 Minuten + SD). Dennis Reul mischte bei dieser Art von Austausch ebenfalls ein und nahm 2 Minuten wegen übertriebener Härte. Zwischenzeitlich erhielten die Gastgeber die Chance auf 3 Minuten in Überzahl oder gar das 5 gegen 3. In der 21. Spielminute schaufelte Andrew Desjardins die Scheibe dann überlegen in doppeltem Powerplay unter die Latte und baute demnach die Führung aus. Der dritte Treffer wurde nach Bemühen des Videobeweises aufgrund hohen Stocks nicht gezählt. Insgesamt versuchten die Münchner sich eher in Provokation, als im konzentrierten und laufstarken Angriff. Offensichtlich müde von den letzten beiden Serien bleibt nicht mehr als Unruhe zu stiften, um Zeit zu gewinnen und Mannheim ggf. aus dem Gleichgewicht zu bekommen – Zwischenstand 2:0.
 
Im mittleren Spielabschnitt nahmen die Münchner wieder etwas Fahrt auf. Dennoch erzielten die Mannheimer in der 26. Minute den dritten Treffer, indem sie jede Menge Verkehr vor dem Tor machten und aus den Birken die Sicht nahmen. Nicht lange blieb die etwas eingekehrte Ruhe der Mannheimer unbemerkt und wurde durch Patrick Hager gnadenlos ausgenutzt. Der Querpass von Yeliz und die entgegengesetzte Bewegung von Endras trafen direkt auf einander. Ein weiterer Shutout für Endras blieb heute demnach aus – Zwischenstand 3:1. 
 
Die letzten 20 Minuten gehörten definitiv Mannheim, die konstant in das gegnerische Angriffsdrittel einzogen, um Danny aus den Birken das Leben schwer zu machen. Statt dem entgegenzuwirken nahm München noch eine Strafe und Huhtala das Tor mit. Die Scheibe prallte an der Schulter von aus den Birken ab, lag frei vor dem Tor und Huhtala schob diese einfach hinter die Linie. Daraufhin folgte direkt die nächste Bankstrafe der Gäste, die zu keinem weiteren Treffer führte. Mannheim an diesem Nachmittag die eindeutig stärkere und souveränere Mannschaft, München hingegen glänzte auch heute mehr mit Aggressionspotenzial, als mit solider Leistung – Endstand 4:1.
 
Text J. Bamberger / Bilder D. Glaser // CGRN

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