Cityguide Rhein Neckar
Adler Mannheim

So spielt man Eishockey – Gustafsson erspielt ersten Shutout (2:0) gegen Nürnberg

Am 15. Spieltag der Deutschen Eishockey Liga fand in der Mannheimer SAP Arena (10.687 Zuschauer) die zweite bayrische Begegnung an diesem Wochenende statt. Der amtierende Deutsche Meister erhielt Besuch vom Siebtplatzierten aus Nürnberg.

Nach dem knappen Sieg am Freitag und der herben Kritik der letzten Wochen stiegen die Mannheimer am Sonntagnachmittag sehr souverän in die Partie ein. Sichtbar konsequent blieben die Blau-Weiß-Roten an ihrem Gegner dran, fuhren die Checks aus und bewegten sich erheblich sicherer in der Rückwärtsbewegung. Sie störten früh und bauten jedoch mit einem kompakten Spielaufbau viel Druck im Angriffsdrittel auf. Hierbei entstanden einige namhafte Chancen, die jedoch abermals an den Torhütern Gustafsson und Treutle scheiterten. Trotz ausbleibender Treffer sehr ausgeglichene erste 20 Minuten, denen es in keiner Form an Spannung fehlten. Auch die Abwesenheit auf der Strafbank verhalf sicherlich zu dieser Leistung, wobei das Powerplay zwei Minuten vor der Pausensirene nicht von Erfolg gekrönt war – Zwischenstand 0:0.

Weiter ging es direkt mit einer Torchance 13 Sekunden nach Anpfiff zum 2. Drittel noch im Powerplay. Als Nürnberg (Brown) wieder von der Strafbank kam und Stützle noch wegen einer Strafe auf der Bank Platz nahm (Behinderung, 2 Minuten), erhielt Billins die Scheibe von Kapitän Marcel Goc, der diese an Treutle vorbei schlenzte (24. Minute). Nach weiteren 7 Minuten erhielt Desjardins die Scheibe von Plachta im Querpass nach Fehler von Nürnberg und erzielte einen weiteren Treffer. Bereits am Freitag war Desjardins bereits für zwei Treffer im Sieg gegen Straubing verantwortlich. Auch in Unterzahl blieben die Gastgeber ruhig und konzentriert und sorgten somit für ein zu 0 nach 40 Minuten – Zwischenstand 2:0.

Im abschließenden Drittel nahmen die Gäste noch einmal Fahrt auf und nutzten jeden Zentimeter auf dem Eis, um an Gustafsson vorbeizukommen. Die Mannheimer Abwehr war z.T. auf so viel Gegenwehr gar nicht eingestellt, wodurch Gustafsson noch einen Gang zulegen musste und etwas mehr Arbeit auf die Fanghand bekam. Konzentriert ging es dennoch für die Kurpfälzer weiter, die sich durchaus bewusst waren, dass zwei Tore der Gegner in 20 Minuten mehr als realistisch ist und ein Ausgleich somit recht schnell zu erzielen wäre. Mannheim nahm in der 55. Minute noch eine Strafe (Lehtivuori, Haken, 2 Minuten), die absolut souverän heruntergespielt wurden. Matthias Plachta nutzte derweil die Kontermöglichkeit und hatte die Chance in Unterzahl zu verkürzen. Bis zum Schluss warfen sich u. a. Dennis Reul in Nürnbergs Schüsse und Stützle wurde durch Treutle via Beistellen zu Fall gebracht. Das hieß Überzahl die letzten beiden Spielminuten und der Shutout für Gustafsson – Endstand 2:0.

Text J. Bamberger / Bilder D. Glaser // CGRN

 

 

ähnliche Beiträge

Nach zwei „engen Kisten nun kommt Straubing

Boris Korpak

Mannheim erdete Bremerhaven mit 4:1 Heimsieg

Daniel Glser

Viel Aufwand, aber kein Ertrag

Boris Korpak

Diese Website benutzt Cookies. Wenn du die Website weiter nutzt, gehen wir von deinem Einverständnis aus. Akzeptieren mehr Lesen

Datenschutz- und Cookie-Richtlinien