Beim Heimrennen in Oschersleben lag der 25-jährige Motorradrennfahrer Marvin Fritz aus Neckarzimmern beim Acht-Stunden-Langstreckenrennen bei der German Speedweek auf dem zweiten Platz als dann Wasser vom Kühler auf den Vorderreifen spritze und Marvin Fritz dadurch stürzte. Nach dem Sturz fing die Yamaha Feuer und damit gingen die Siegeshoffnungen vom zweifachen Deutschen Meister Marvin Fritz in Rauch auf. Der Nordbadener ging mit seinen Teamkollegen Max Neukirchner (Stollberg) und Broc Parkes (AUS) vom siebten Startplatz von 36 Teams ins Rennen. Das österreichische YART Yamaha-Team hatte im Vorjahr nur um 30 Sekunden den Sieg verpasst. Auch dieses Jahr fuhr das Yamaha-Trio sehr stark und lag zur Halbzeit nach vier Stunden nur 2,62 Sekunden hinter dem späteren Siegerteam von F.C.C. TSR Honda France. Das Honda-Team hatte nach 312 Runden einen Vorsprung von 48,355 Sekunden vor dem Team SRC Kawasaki. Vor dem Finale am 28.-29. Juli in Suzuka/Japan führt das F.C.C. TSR Honda France-Team mit 146 Punkten vor dem amtierenden Weltmeister-Team GMT94 Yamaha mit 136 Zählern, die in OschersIeben den dritten Platz belegten. Weitere Informationen über die German Speedweek gibt es im Internet unter www.German-Speedweek.desowie über die Langstrecken-WM unter www.FIMEWC.com.

Text : Michael Sonnick

Foto 1 : YART-Yamaha-Pilot Marvin Fritz (Neckarzimmern) musste nach einem Sturz beim Heimrennen in Oschersleben aufgeben (Foto von Hermann Rüger)